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Kreisdienststelle Pößneck

Stand: Dezember 2020
Umfang: 11 lfm
Laufzeit: 1970 - 1989
Erschließungsstand: 100 %

Allgemeine Informationen:
 Die Kreisdienststellen hatten die Aufgabe, die staatliche Sicherheit in ihrem Territorium zu gewährleisten. Dieses Territorialprinzip ergänzte das Prinzip der Fach-"Linien" im zentralen Ministerium und in den Bezirksverwaltungen. Es gab in jeder Kreisdienststelle eine Reihe von Standard-Referaten (z. B. Volkswirtschaft, Staatsapparat usw.), diese konnten aber durch lokale Besonderheiten ergänzt werden.

Enthält u. a.:
 - Personenakten
- Kontrollen und Beobachtungen in Betrieben und Einrichtungen
- Zusammenarbeit mit dem Wehrkreiskommando
- Terrorbekämpfung
- Unterlagen zu Personen, die zur Unterbringung im Isolierungslager vorgesehen waren

Informationen über die Bearbeitung des Bestandes:
 Das Schriftgut war in Bündeln und lose überliefert. Die Unterlagen wurden teilweise neu geordnet und verzeichnet.

Findmittel (BStU-intern):
 - Datenbank "Sachaktenerschließung" (SAE)
- Datenbank "Elektronisches Personenregister" (EPR)
- personenbezogene MfS-Karteien

Besonderheiten:
 - 1998 wurden 25 lfm polizeilicher Ermittlungsakten zuständigkeitshalber an das Thüringische Staatsarchiv Rudolstadt übergeben