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Kreisdienststelle Worbis

Stand: Dezember 2020
Umfang: 17 lfm
Laufzeit: 1954 - 1989
Erschließungsstand: 100 %

Allgemeine Informationen:
 Die Kreisdienststelle (KD) hatte die Aufgabe, die staatliche Sicherheit in ihrem Territorium zu gewährleisten. Dieses Territorialprinzip ergänzte das Prinzip der Fach-"Linien" im zentralen Ministerium und in den Bezirksverwaltungen. Es gab in jeder Kreisdienststelle eine Reihe von Standard-Referaten (z. B. Volkswirtschaft, Staatsapparat usw.), diese konnten aber durch lokale Besonderheiten ergänzt werden.

Enthält u. a.:
 - Dienstvorschriften
- Ausbildungs- und Schulungsmaterial
- Zusammenarbeit der KD mit Volkspolizeikreisamt, Zivilverteidigung, Wehrkreiskommando
- Personalangelegenheiten
- Sicherung von Dienst- und Ausweichobjekten
- Einsatz- und Mobilmachungsbereitschaft
- Unterlagen zu volkswirtschaftlichen Einrichtungen (u. a. VEB Kalibetrieb Bischofferode, Baumwollspinnerei Leinefelde, Kraftverkehr Leinefelde)

Informationen über die Bearbeitung des Bestandes:
 Das Schriftgut der KD Worbis lag ungeordnet in Bündeln und als lose Blattablage vor, Findhilfsmittel waren nicht überliefert. Bei der Übernahme war keine bestimmte Ordnung zu erkennen. Die Unterlagen wurden grob gesichtet. Die Eingabe in die Datenbank "Sachaktenerschließung" (SAE) ist abgeschlossen. Die personenbezogenen Unterlagen sind mittels Kartei zugriffsfähig.

Findhilfsmittel (BStU-intern):
 - Datenbank "Sachaktenerschließung" (SAE)
- Datenbank "Elektronisches Personenregister" (EPR)
- personenbezogene MfS-Karteien
- internes DV-Programm "Decknamen" (DENA)
- Datenbank "Dokumentensammlung" (DOSA)

Besonderheiten: keine