46 Titel
Ministerium für Nationale Verteidigung

DVW 2-1  
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Militärmedizinische Akademie

Informationen zum Bestand
Die Militärmedizinische Akademie (MMA) war von 1981 bis 1990 Zentrum der militärmedizinischen und -pharmazeutischen Aus- und Weiterbildung sowie der militärmedizinischen Forschung in der DDR. Ihre Aufstellung erfolgte 1981 mit Standort in Bad Saarow-Pieskow. Das Zentrale Lazarett der NVA war Grundlage und wurde in die MMA eingegliedert. Der Akademie wurde das Promotionsrecht und das recht zur Verleihung der facultas docendi verliehen, das bis 1980 bei der Militärmedizinischen Sektion an der Universität Greifswald lag. Chefs der MMA: GL Prof. Dr. Gestewitz (1981-1988), GM Prof. Dr. Werner (1988- 1990).

Aktenordnung
Die Unterlagen wurden vom Bundeswehrkommando Ost (es bestand vom Okt. 1990 bis Juni 1991) an das Bundesarchiv-Militärarchiv übergeben. Sie wurden 1992 noch vor der Neubearbeitung der Tektonik erschlossen und tragen deshalb noch die Potsdam-Signatur VA-01. Im Bestand befinden sich auch als Vorakten Unterlagen der Militärmedizinischen Sektion Greifswald.

Überlieferung
Der Bestand enthält die Unterlagen über die Sitzungen der Fakultät für Militärmedizin Greifswald sowie die der Sitzungen des wissenschaftlichen Rates der Akademie, weiterhin Belegarbeiten und Dissertationsschriften.

Erschließungszustand (Kommentar) Findkartei, Dissertationen sind alphabetisch geordnet.

Amtliche Druckschriften Zeitschrift für Militärmedizin. Jg. 1 - 31 (1960-1990)

Verfasser/Stand MA 4; 2002
25 lfm, 734 AE 1970-1991
DVW 2-2  
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Militärakademie "Friedrich Engels" 

Militärakademie „Friedrich Engels“

Funktionsvorgänger
VP-Hochschule Kochstedt (1949- 1952), Hochschule der KVP Dresden (1952 – 1956), Hochschule für Offiziere Dresden (1956 – 1959)

Informationen zum Bestand
Die Militärakademie wurde lt. Befehl Nr. 52/58 des Ministers für Nationale Verteidigung im Standort Dresden aufgestellt. Eröffnet wurde sie am 5. Jan. 1959. Ihre Aufgabe war, Offiziere der Ebene Truppenteil für höhere Dienststellungen auszubilden. Sie gliederte sich in Fakultäten: Landstreitkräfte, LSK/LV, Gesellschaftswissenschaften (ab 1961) und Volksmarine (ab 1962)...  1970 erhielten die Fakultäten den Status als Sektionen. Ab 1978 wurde die Sektion  Rückwärtige Dienste aufgestellt ( 1986 Umbenennung in Sektion Technik und Bewaffnung und Rückwärtige Dienste).  
Die Militärakademie hatte das Recht, Promotionen durchzuführen und wissenschaftliche Grade zu verleihen. Sie war Forschungseinrichtung und gab eigene Publikationen heraus.
Kommandeure/Chefs: GM Dollwetzel (1959), GM Johne (1959-1963), GM Heitsch !963-1964), GL Wiesner (1964-1986), GL Gehmert (1986-1990), GL Süß (1990), O Kolitsch (1990)

Aktenordnung; Überlieferungsgeschichte
Für die Aktenordnung war der Einheitsaktenplan K010/0/001 verbindlich vorgeschrieben; er wurde je nach Kenntnis in den VS-Registraturen besser, in den offenen Registraturen nur zum Teil angewendet. 
Die Ablieferung der Akten erfolgte aus den Bereichen und Fakultäten jährlich an das Verwaltungsarchiv der Militärakademie. Vom Verwaltungsarchiv erfolgte die Übergabe nach Bewertung an das Militärarchiv Potsdam. Nach dessen Übernahme in das Bundesarchiv- Militärarchiv wurden die Unterlagen der Militärakademie noch nicht bearbeitet. Sie tragen noch die Potsdam-Signaturen VA-08/..., bzw. für den Zeitraum von 1976 bis 1990 Signaturen des Verwaltungsarchivs. 

Überlieferung
Der Bestand enthält die archivalische Überlieferung des Kommandeurs bzw. Chefs, seiner Stellvertreter und der nachgeordneten Sektionen und Abteilungen. Die Akten von 1959 bis 1976 befinden sich bereits bewertet und verzeichnet im Endarchiv. Für die Jahre ab 1977 bis 1990 sind  nur die Findmittel des Verwaltungsarchivs vorhanden. Zusätzlich zu den Geschäftsakten sind überliefert: Promotionsakten. Dissertationen, Studienbücher und Diplomarbeiten (Mikrofiches).
      
Erschließungszustand
Karteien

Literatur
Militärakademie „Friedrich Engels“ Berlin (Ost) 1988.

Verfasser/Stand
MA 4; 2001





226 lfm, 88 AE 1959-1990
DVW 2-3  
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Militärtechnisches Institut 

Funktionsvorgänger
Munitionsprüfstelle Prießnitzgrund bei Dresden, NVA-Dienststelle Altenburg (von beiden Dienststellen sind keine Akten überliefert)

Informationen zum Bestand
Das Militärtechnische Institut wurde auf Befehl Nr. 83/75 des Ministers für Nationale Verteidigung mit Wirkung vom 01. Nov. 1975 im Standort Königswusterhausen aufgestellt. Es war in vier Fachbereiche gegliedert: Maschinenbau, E-Technik/Elektronik, Chemie, Erprobung. Für die praktische Erprobung wurden dem Institut Truppenübungsplätze oder spezielle NVA-Dienststellen zugewiesen. Seine Aufgabe bestand in der Durchführung militärischer Forschungs- und Entwicklungsvorhaben sowie der Erprobung sämtlicher im Einsatz und für den Einsatz vorgesehener Bekleidung und Ausrüstung. Leiter des MTI: GM Prof. Dr. Müller. Das Institut wurde im Mai 1990 aus der NVA ausgegliedert und versuchte als Institut für Produktprüfung und Industrietoxikologie auf dem Markt tätig zu werden.

Aktenordnung
Das MTI hat zwischen 1981 und 1987 die bis dahin als archivwürdig eingestuften Akten an das Verwaltungsarchiv abgegeben. Diese gelangten zunächst an das Militärarchiv Potsdam und von dort an das Bundesarchiv-Militärarchiv. Unterlagen ab 1983 wurden noch nicht ermittelt.
Die Erschließung per EDV ist noch nicht erfolgt. Die Akten tragen entweder die Potsdam-Signatur VA-01/ oder die Numerierung des Verwaltungsarchivs des MfNV.

Überlieferung
Das Institut hat neben Prüfberichten und Entwicklungsunterlagen Protokolle von Tagungen des Wissenschaftlichen Beirates des MfNV und Akten über die Auswertung und Erprobung von Beutewaffen aus Vietnam überliefert.

Erschließungszustand (Kommentar) Findkartei

Verfasser/Stand MA 4; 2002
2,7 lfm, 88 AE 1962-1982
DVW 2-4  
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Institut für Fremdsprachenausbildung Naumburg

Informationen zum Bestand
Das Institut für Fremdsprachenausbildung (IFA) wurde 1981 auf Befehl Nr. 62/81 des MfNV aufgestellt. Damit wurde die bisherige Lehranstalt Naumburg mit neuer Bezeichnung weitergeführt. Die seit 1971 durchgeführte Ausbildung von Offizieren zur Erlangung der Hochschulreife, insbesondere in den Fächern Mathematik, Physik, Chemie und Russisch, war jetzt nicht mehr erforderlich. Das Institut hatte sich auf die Fremdsprachenausbildung von Offizieren und zivilen Mitarbeitern der bewaffneten Kräfte, die sprachliche Ausbildung von ausländischen Militärkadern und die sprachwissenschaftliche Forschung zu konzentrieren.

Aktenordnung
Die Akten sind über das Verwaltungsarchiv des MfNV an das Militärarchiv in Potsdam abgegeben worden. Mit dem Gesamtbestand gelangten sie in das Bundesarchiv-Militärarchiv Freiburg. Sie sind noch nicht endgültig verzeichnet, sind also noch unter den Signaturen VA-01/ bzw. AZN zu bestellen und zu zitieren.

Überlieferung
Der Bestand ist nur lückenhaft überliefert: vorhanden sind die Chronik (1965 - 1984), Lehrgänge von NVA-Offizieren zur Erlangung der Hochschulreife, Sprachenlehrgänge auch für ausländische Militärkader (1965 - 1986) und Politarbeit (1978 - 1986).

Erschließungszustand (Kommentar) Findkartei

Verfasser/Stand MA 4; 2002
1 lfm, 34 AE 1965 - 1986
DVW 2-5  
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Militärtechnische Schule der Nachrichtentruppen

Informationen zum Bestand
Die Einheit wurde am 01. Nov. 1963 auf Befehl des Ministers für Nationale Verteidigung als Nachrichtenausbildungsbataillon 12 aufgestellte und der Verwaltung Nachrichten im MfNV nachgeordnet.
Ab 1. Mai 1978 führte die Einheit die Bezeichnung Nachrichtenausbildungszentrum 12 (Befehl Nr. 9/78 des MfNV). Mit Wirkung vom 1. Sept. 1984 erfolgte die Umbildung zur Militärtechnischen Schule der Nachrichtentruppen (Befehl Nr. 93/84 des MfNV). Die Schule erhielt gleichzeitig den Fachschulstatus. Ihre Aufgabe während der gesamten Zeit des Bestehens der Einrichtung in der Heran- und Weiterbildung von Fähnrichen und Unteroffizieren auf dem Gebiet des Nachrichtenwesens.

Aktenordnung
Die Akten sind über das Verwaltungsarchiv des MfNV an das Militärarchiv in Potsdam abgegeben worden. Mit dem Gesamtbestand gelangten sie in das Bundesarchiv-Militärarchiv Freiburg. Sie sind noch nicht endgültig verzeichnet sind also noch unter den Signaturen VA-01/ bzw. AZN zu bestellen und zu zitieren.

Überlieferung
Die Chronik der Einheit ist vollständig von 1963 bis 1989 überliefert. Die Befehle sind lückenhaft von 1969 - 1982 vorhanden. Ergänzt werden diese Unterlagen durch die Auswertung der Ausbildungsjahre (1972 - 1983), Kontrollberichte, Finanzpläne und personelle Stärkemeldungen.

Erschließungszustand (Kommentar) Findkartei

Verfasser/Stand MA 4; 2002
1,5 lfm, 47 AE 1963 - 1989
DVW 2-6  
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Kadettenschule Naumburg

Informationen zum Bestand
Die Kadettenschule Naumburg wurde im Mai 1956 mit dem Ziel gebildet, den Führungsnachwuchs für die Nationale Volksarmee heranzubilden. Vorbild war dafür die sowjetische Suworow-Schule. Knaben von Offizieren, Parteifunktionären der SED und sonstigen im Sinne der Staatspartei nahestehenden „fortschrittlichen Werktätigen“ wurden ab Klassenstufe 6 in die Schule aufgenommen. Ab 1. Sept. 1956 begann der Schulbetrieb. Die Schule konnte aber den an sie gestellten Anspruch offensichtlich nicht erfüllen, so daß sie auf Beschluss des Politbüros der SED bereits 1960 aufgelöst wurde-
Kommandeure: GM Blechschmidt, O Herbert Kittelmann

Aktenordnung
Die Akten gelangten bereits 1965 in das Militärarchiv Potsdam und von dort 1995 mit dem Gesamtbestand in das Bundesarchiv-Militärarchiv Freiburg.

Überlieferung
Der Bestand ist endgültig bearbeitet. Neben der Chronik der Schule sind nur Klassenbücher und Abiturunterlagen überliefert.

Erschließungszustand (Kommentar) Findkartei, Datenbank recherchierbar

Weitere Überlieferung MSG 2/ 6191 Zeitschrift „Der Kadett“

Literatur
Fingerle, Stephan: Waffen in Arbeiterhand?: Die Rekrutierung des Offizierskorps der Nationalen Volksarmee und ihrer Vorläufer, Berlin 2001

Verfasser/Stand MA 4; 2002
4,5 lfm, 145 AE 1956 - 1961
DVW 2-7  
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Institut für Automatisierung der Truppenführung   

Informationen zum Bestand
Das Institut für Automatisierung der Truppenführung wurde gemäß Befehl Nr. 22/65 des Ministers für Nationale Verteidigung als Forschungsstelle der Truppenführung aufgestellt. Als Standort wurde Dresden bestimmt. Das Institut hatte die Ausarbeitung von Projekten zur Lösung von Führungsaufgaben der Teilstreitkräfte der NVA zu gewährleisten und war für die termin- und qualitätsgerechte Erfüllung aller geplanten Projektierungsaufgaben einschließlich ihrer allseitigen Sicherung verantwortlich. Bis 1987 lautete die Bezeichnung des Institutes: Institut für Mechanisierung und Automatisierung der Truppenführung.

Aktenordnung
Die Akten sind über das Verwaltungsarchiv des MfNV an das Militärarchiv in Potsdam abgegeben worden. Mit dem Gesamtbestand gelangten sie in das Bundesarchiv-Militärarchiv Freiburg. Sie sind bis auf die Chronik der Dienststelle noch nicht verzeichnet sind also noch unter den Signaturen VA-01/ bzw. AZN zu bestellen und zu zitieren.

Überlieferung
Neben der Chronik für den Zeitraum von 1964 - 1989 sind vor allem Projektunterlagen überliefert.

Erschließungszustand (Kommentar)
Findkartei

Amtliche Druckschriften
Handbuch der Datenverarbeitungsprojektierung, Hrg. Vom MfNV

Verfasser/Stand
MA 4; 2002
7,5 lfm, 249 AE 1964 - 1989
DVW 3-1  
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Hauptnachrichtenzentrale der NVA

Informationen zum Bestand
Mit der Aufstellung des Ministeriums für Nationale Verteidigung zum 1. März 1956 nahm auch eine Nachrichtenbetriebsabteilung ihre Tätigkeit auf. Sie hatte die Aufgabe, die stationären Nachrichtenverbindungen in und zum MfNV zu betreiben und zu halten. Die Umbenennung in Hauptnachrichtenzentrale erfolgte mit Befehl des Ministers Nr. 54/69. Ihre Aufgaben erweiterten sich. Die HptNZ arbeitete jetzt als Knotenvermittlungsstelle im Nachrichtensystem der NVA und war zugleich Endvermittlungsstelle für das MfNV. Die HptNZ war im MfNV unterirdisch untergebracht. Mit dem Sondernetz S 1 war die Nationale Volksarmee rechnergestützt und vollautomatisch ausgerüstet. Neben der NVA partizipierten am Sondernetz auch die Partei- und Staatsführung sowie die anderen bewaffneten Kräfte der DDR.

Aktenordnung
Die Unterlagen sind noch nicht endarchivisch erschlossen, aber benutzbar. Es sind die Signaturen VA-01/ und AZN bei Bestellung und Zitierung zu verwenden.

Überlieferung
Im Bestand sind neben einer relativ vollständigen Befehlssammlung des Kommandeurs ( 1962 - 1988), Kalenderpläne, die Auswertung der Ausbildungsjahre (1969 - 1989), Informationsberichte des Politorgans sowie die Chronik der Jahre 1973 bis 1990 überliefert.

Erschließungszustand (Kommentar) Findkartei

Verfasser/Stand MA 4; 2002
3.8 lfm, 122 AE 1962 - 1990
DVW 3-2  
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Organisations- und Rechenzentrum 

Informationen zum Bestand
Das Organisations- und Rechenzentrum wurde auf Befehl des Ministers für Nationale Verteidigung Nr. 137/64 unter der Bezeichnung Informationszentrum im Standort Strausberg aufgestellt. Die Dienststelle hatte folgende Aufgaben: Zentralisierte Einholung und Aufbereitung der Berichte und Meldungen hinsichtlich
a) des Personals b) der Ergebnisse der Gefechtsausbildung und c) der materiellen und technischen Sicherstellung Die Bezeichnung Organisations- und Rechenzentrum führte die Dienststelle mit Wirkung vom 1. März 1973. Damit war eine Änderung der Aufgabenstellung verbunden. Das ORZ hatte jetzt die rechentechnische Sicherstellung der Führungsstellen und des MfNV sicherzustellen. Die Verlegung in den Standort Garzau erfolgte 1974. Das ORZ war dem Stellvertreter des Chefs des Hauptstabes für MAT nachgeordnet.

Aktenordnung
Die Unterlagen sind noch nicht endarchivisch erschlossen, aber benutzbar. Es sind die Signaturen VA-01/ und AZN bei Bestellung und Zitierung zu verwenden.

Überlieferung
Die Chronik der Dienststelle ist für die Zeit von 1978 - 1986 vorhanden. Zu nennen sind auch die Unterlagen zur Auswertung der Ausbildungsjahre zwischen 1973 bis 1984 sowie Berichte über die politische Arbeit von 1978 bis 1986. Überliefert sind weiter Datenverarbeitungsprojekte (1967 - 1984).

Erschließungszustand (Kommentar) Findkartei

Verfasser/Stand MA 4; 2002
1,9 lfm, 61 AE 1967 - 1986
DVW 3-3  
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Militärarchiv der DDR
Online-Findbuch

Informationen zum Bestand
Das Militärarchiv der DDR war eine zentrale wissenschaftliche Einrichtung der NVA mit der Aufgabe, Archivgut der NVA, ihrer Vorläufer, der Grenztruppen, der Zivilverteidigung sowie der militärischen Kommandobehörden und Formationen des Deutschen Reiches und der deutschen Territorialstaaten ( Preußen und Sachsen) aufzubewahren und für die Auswertung zu erschließen. Das Militärarchiv war in Potsdam disloziert. !990 wurde es vom Bundesarchiv übernommen und ab 1992 mit seinen Beständen in das Bundesarchiv-Militärarchiv Freiburg überführt.

Aktenordnung
Die Unterlagen wurden bereits in Potsdam erschlossen. Sie tragen deshalb noch die dortigen Signaturen, was bei der Bestellung und Zitierung zu berücksichtigen ist.

Überlieferung
Der Bestand enthält die Geschäftsakten des Archivs, die zur Behördengeschichte der Dienststelle Auskunft geben. Als nicht zu vermutende Quellen, befinden sich die „Parteiinstruktionen“ von 1963 und 1967 im Bestand.

Erschließungszustand (Kommentar) Findkartei

Literatur
Militärarchiv der DDR, in: Wörterbuch zur Deutschen Militärgeschichte, Berlin (Ost) 1985

Verfasser/Stand MA 4; 2002
4 lfm, 117AE 1955 - 1987
DVW 3-4  
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Stadtkommandantur Berlin

Funktionsvorgänger
Standortkommandantur Berlin (1956 - 1962)

Informationen zum Bestand
Die Stadtkommandantur der Hauptstadt der DDR - Berlin wurde im August 1962 im Widerspruch zum entmilitarisierten Sonderstatus von Berlin aufgestellt. Die drei Westalliierten protestierten gegen die Verletzung des Status von Berlin und behandelten im weiteren die Stadtkommandantur als nicht existent.
Der Stadtkomandant hatte zunächst die Grenztruppen in und um Berlin zu befehligen. Mit der Reorganisation der Grenztruppen im Frühjahr 1971 wurde das Grenzkommando Mitte (Standort Berlin-Karlshorst) gebildet aus dem Unterstellungsverhältnis herausgelöst und dem Kommando der Grenztruppen in Pätz nachgeordnet. Der Stadtkommandant hatte jetzt vorwiegend protokollarische und Repräsentationsaufgaben. Neben dem militärischen Zeremoniell - Empfang, Betreuung von ausländischen Gästen, Trauerparaden, Musikparaden - waren Wach- und Sicherungsdienste zu leisten. Dazu wurden dem Stadtkommandanten unterstellt: das Wachregiment „Friedrich Engels“, das Stabsmusikkorps, das Informationszentrum am Brandenburger Tor und ein Kommandantendienstzug. Ab 1971 war der Stadtkommandant direkt dem Ministerium für Nationale Verteidigung unterstellt. Stadtkommandanten: GL Helmut Poppe 1962 - 1971 GL Arthur Kunath 1971 - 1978 GL Karl-Heinz Drews 1978 - 1989 GM Wolfgang Dombrowski 1990 (Jan. - Sept.) OTL Detlev Wendorf 1990 (1. - 2. Okt.)

Aktenordnung
Die Aktenüberlieferung ist von denen der Stadtkommandantur als Teil der Grenztruppen für die Zeit von 1962 - 1971 getrennt. Der Bestand enthält nur die Unterlagen der neuen Stadtkommandantur ab 1971. Sie sind teils im Militärarchiv Potsdam verzeichnet, teils noch mit den Signaturen des Verwaltungsarchivs des MfNV versehen. Die Akten sind noch unter den Signaturen VA-01/ bzw. AZN zu bestellen und zu zitieren.

Überlieferung
Neben der Chronik (1971 - 1988), sind vor allem die Unterlagen zur Auswertung der Ausbildungsjahre (1971 - 1988) sowie die Übergabe der Stadtkommandantur von GL Kunath an GL Drews aus dem Jahr 1978 mit Auskunftsbericht zu nennen.

Erschließungszustand (Kommentar) Findkartei

Weitere Überlieferung DVH 58

Verfasser/Stand MA 4; 2002
1,8 lfm, 58 AE 1971 - 1988
DVW 3-5  
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Zentralstelle für Nachrichtennetze

Informationen zum Bestand
Die Zentralstelle hieß zunächst Erprobungsstelle für Nachrichtengerät bis sie gemäß Befehl Nr. 21/75 des Ministers für Nationale Verteidigung mit Wirkung vom 1. Febr. 1975 umbenannt und umgebildet wurde. Die Aufgabe der Zentralstelle bestand in der „Planung, Koordinierung und Leitung des Aufbaus des integrierten Stabsnetzes der Partei- und Staatsführung und der bewaffneten Organe der DDR sowie wissenschaftlich-technischer Grundsatzarbeit im militärischen Nachrichtenwesen“ (Bef. 21/75)
Die Dienststelle war in Niederlehme bei Königswusterhausen untergebracht. Sie unterstand dem Chef Nachrichten im MfNV.

Aktenordnung
Die Unterlagen wurden im Militärarchiv Potsdam erschlossen bzw. im Verwaltungsarchiv des MfNV verzeichnet. Sie tragen deshalb noch die Signaturen VA-01/ bzw. AZN. Bei der Bestellung und Zitierung ist das zu beachten. Die Aufnahme in die Datenbank ist noch nicht erfolgt.

Überlieferung
Der umfangreichste Teil der Überlieferung betrifft Unterlagen über Forschung und Erprobung von Nachrichtengerät der Erprobungsstelle. Die Chronik der Dienststelle deckt den Zeitraum von 1968 - 1989 ab. Die im Befehl Nr. 21/75 genannten Aufgaben können nur über die Chronik verifiziert werden.

Erschließungszustand (Kommentar) Findkartei

Verfasser/Stand MA 4; 2002
7,5 lfm, 214 AE 1956 - 1988
DVW 3-15  
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Unterkunftsabteilung Frankfurt/Oder

Informationen zum Bestand
Die Unterkunftsabteilungen (UKA) wurden mit Bildung der Nationalen Volksarmee in den 14 Bezirksstädten der DDR aufgestellt. Vorgängerbehörden in der Kasernierten Volkspolizei waren die Quartiernutzungsabteilungen. Die Aufgaben der UKA bestanden in der materiell-technischen Sicherstellung und Verwaltung der Kasernen und Liegenschaften der NVA im Zuständigkeitsbereich. Darunter fielen auch Neubau, Bausubstanz, technische Anlagen, Energie- und Wasserversorgung, Brandschutz und Renovierung.

Aktenordnung
Die UKA hatten entsprechend der Ordnung Militärarchivwesen ( 039/9/201) die Bestands- und Nachweisunterlagen der Grundstücke und baulichen Grundfonds die sich in Rechtsträgerschaft des MfNV befanden aufzubewahren. Sie sind also nicht an das Militärarchiv abgegeben worden. Bauunterlagen der NVA sind bei der Bundesvermögensverwaltung archiviert, wenn sich die Liegenschaften und Kasernen im Eigentum des Bundes befinden.

Überlieferung
Überliefert sind nur wenige Akten der UKA Gera: Volkswirtschaftspläne, Investitionsvorhaben und Beschreibungen von Kasernen und Übungsplätzen; von der UKA ist nur eine Akteneinheit zur Investitionsplanung vorhanden. Die UKA Frankfurt/Oder hat eine Chronik (1983-1990) archiviert.

Erschließungszustand (Kommentar) Findkartei

Verfasser/Stand MA 4; 2002
0,75 lfm, 25 AE 1962 - 1990
DVW 3-6  
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Standortkommandantur Berlin

Informationen zum Bestand
Die Standortkommandantur bestand von 1956 bis 1962. Sie hatte die Aufgabe, den Streifendienst im Ostteil der Stadt Berlin hinsichtlich der bewaffneten Organe wahrzunehmen. Berlin durfte von den Angehörigen der NVA nur betreten werden, wenn sie einen gültigen Urlaubsschein vorweisen konnten oder wenn das Betreten des Stadtgebietes im Dienstausweis eingetragen war. Außerdem waren bestimmte Gaststätten als verboten für Armeeangehörige klassifiziert, die nicht besucht werden durften. Das alles geschah unter den Bedingungen der offenen Grenze zu Westberlin auch um Fahnenfluchten zu verhindern.
Die Aufgaben der Standortkommandantur gingen 1962 auf die Stadtkommandantur über. Standortkommandanten: GM Hans Wulz 1956 - 1958 OTL Otto Blankenstein 1958 - 1962

Aktenordnung
Von der Standortkommandantur sind nur 3 Akten überliefert. Sie wurden im Militärarchiv Potsdam verzeichnet. Sie sind noch nicht in der Datenbank verzeichnet.

Überlieferung Die Akten enthalten Stärkemeldungen und statistische Erhebungen zur Besetzung von Zivilplanstellen

Erschließungszustand (Kommentar) Findkartei

Weitere Überlieferung DVH 58 Stadtkommandantur Berlin

Verfasser/Stand MA 4; 2002
0,1 lfm, 3 AE 1958 - 1962
DVW 3-7  
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Amt für Technik
Online-Findbuch

Informationen zum Bestand
Auf Beschluss des Ministerrates vom 18. Aug. 1955 wurde mit Wirkung vom 1. Sept. 1955 das Amt für Technik (AfT) gebildet. Es war zunächst dem Ministerium des Innern und ab dem 1. März 1956 dem Ministerium für Nationale Verteidigung unterstellt. Als zentrales Wirtschaftsorgan im Range eines Ministeriums war das Amt für die Leitung der militärischen Produktion in der DDR verantwortlich. Dem AfT wurden auch die Anleitung der Forschung und Entwicklung für militärische Zwecke sowie die geheime kernphysikalische- und Luftfahrtforschung übertragen. Das Amt gliederte sich in Verwaltungen und Abteilungen. Im Mai 1956 wurden diese zu 3 Hauptverwaltungen zusammengefasst.
Dem Amt wurden eine Reihe von Betrieben der „speziellen Produktion“ nachgeordnet, die für das Militär einschließlich der Gruppe der sowjetischen Streitkräfte (GSSD) produzierten. Bereits 1958 erfolgte die Auflösung des AfT. Es wurde ersetzt durch die VVB UNIMAK, die die Anleitung der Betriebe mit militärischer Produktion übernahm.. Leiter: Ernst Wolf

Aktenordnung
Die Unterlagen sind über das Verwaltungsarchiv des MfNV an das Militärarchiv Potsdam übergeben und dort bearbeitet worden. Der Bestand wurde im Bundesarchiv-Militärarchiv endgültig erschlossen. Die in Veröffentlichungen verwandten Signaturen AfT sind nicht mehr gültig.

Überlieferung
Überliefert sind Grundlagen für die Bildung des Amtes, Haushaltspläne, Aufgaben für das Amt und die unterstellten Betriebe, Unterlagen über den Aufbau der Flugzeugindustrie sowie Forschungsprojekte zu militärischer Technik.

Erschließungszustand (Kommentar) Findbuch

Literatur Diedrich Torsten/Wenzke Rüdiger: Die getarnte Armee, Geschichte der Kasernierten Volkspolizei der DDR 1952 bis 1956. Berlin 2001.

Verfasser/Stand MA 4; 2002
1.5 lfm, 48 AE 1952 - 1958
DVW 3-8  
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Vereinigung Volkseigener Betriebe UNIMAK
Online-Findbuch

Funktionsvorgänger Amt für Technik

Informationen zum Bestand
Die VVB UNIMAK (Universalmaschinen Koppatsch) wurde am 1. Mai 1958 aus dem Amt für Technik gebildet. Die VVB wurde zunächst dem Chef für Wirtschaft im MfNV unterstellt. Nach Auflösung dieses Bereiches am 31. Aug. 1958, erfolgte die Anleitung durch den Stellvertreter des Ministers für Technik und Bewaffnung unmittelbar. Die VVB UNIMAK hatte die Leitung der Betriebe für „spezielle Produktion“ ( d.i. Rüstung) in den Sektoren Waffen/Munition/Sprengstoff/Pyrotechnik, Schiffbau, Reparaturbetriebe, Konstruktion und Diensthandel. Die Vereinigungen Volkseigener Betriebe waren an die Stelle der aufgelösten Industrieministerien getreten. Sie galten als zentrale Staatsorgane und waren mit Ausnahme der VVB UNIMAK der Staatlichen Plankommission nachgeordnet.
In Verbindung mit einer erneuten Reform der Wirtschaft, beschloss der Nationale Verteidigungsrat am 5. Mai 1961 die Auflösung der VVB UNIMAK per 31. Dez. 1961 und die Überführung der Betriebe zu anderen VVB. Ab 1966 wurden wieder Industrieministerien eingeführt. Im Rahmen dieser Entwicklung bildeten sich aus den VVB Kombinate heraus, zu deren Bestandteilen Betriebe öder Betriebsteile der speziellen Produktion gehörten. Als einziges selbständiges Kombinat der Rüstungsproduktion wurde das „Kombinat Spezialtechnik Dresden“ gegründet, in dem Betriebe des Bereiches Handfeuerwaffen und Munition sowie Instandsetzungsbetriebe zusammengefasst waren.

Aktenordnung
Die Unterlagen sind über das Verwaltungsarchiv des MfNV an das Militärarchiv Potsdam übergeben und dort bearbeitet worden.

Überlieferung
Im Bestand sind neben den staatlichen Vorgaben für die Rüstungsproduktion vor allem Perspektiv-, Rekonstruktions- und Betriebspläne sowie die Berichterstattung überliefert. Entwicklungsthemen für Munition und Waffen sind in der Abteilung Produktion zu finden.

Erschließungszustand (Kommentar) Findkartei

Literatur
Diedrich Torsten/Wenzke Rüdiger: Die getarnte Armee, Geschichte der Kasernierten Volkspolizei der DDR 1952 bis 1956. Berlin 2001.

Verfasser/Stand MA 4; 2002
7 lfm, 162 AE 1956 - 1961
DVW 3-9  
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Zentralstelle für Schaltung und Betrieb

Informationen zum Bestand
Die Zentralstelle für Schaltung und Betrieb war zusammen mit 15 Schalt- und Betriebszentralen für den Betrieb des Sondernetzes S1 verantwortlich.
Der Standort war Strausberg. Die Dienststelle wurde dem Chef Nachrichten im MfNV unterstellt.

Aktenordnung
Der Bestand ist noch nicht endarchivisch bearbeitet aber benutzbar. Es sind noch die Archivzugangsnummern des Verwaltungsarchivs des MfNV - AZN - bei der Bestellung und Zitierung anzuwenden.

Überlieferung Der Bestand ist nicht vollständig. Überliefert sind im wesentlichen Unterlagen zum Sondernetz S1.

Erschließungszustand (Kommentar) Findkartei

Verfasser/Stand MA 4; 2002
0,6 lfm, 19 AE 1976 - 1985
DVW 3-10  
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Zentrale Meßtechnische Prüfstelle  
DVW 3-11  
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Unterkunftsabteilung Suhl

Informationen zum Bestand
Die Unterkunftsabteilungen (UKA) wurden mit Bildung der Nationalen Volksarmee in den 14 Bezirksstädten der DDR aufgestellt. Vorgängerbehörden in der Kasernierten Volkspolizei waren die Quartiernutzungsabteilungen. Die Aufgaben der UKA bestanden in der materiell-technischen Sicherstellung und Verwaltung der Kasernen und Liegenschaften der NVA im Zuständigkeitsbereich. Darunter fielen auch Neubau, Bausubstanz, technische Anlagen, Energie- und Wasserversorgung, Brandschutz und Renovierung.

Aktenordnung
Die UKA hatten entsprechend der Ordnung Militärarchivwesen ( 039/9/201) die Bestands- und Nachweisunterlagen der Grundstücke und baulichen Grundfonds die sich in Rechtsträgerschaft des MfNV befanden aufzubewahren. Sie sind also nicht an das Militärarchiv abgegeben worden. Bauunterlagen der NVA sind bei der Bundesvermögensverwaltung archiviert, wenn sich die Liegenschaften und Kasernen im Eigentum des Bundes befinden.

Überlieferung
Überliefert sind nur wenige Akten der UKA Gera: Volkswirtschaftspläne, Investitionsvorhaben und Beschreibungen von Kasernen und Übungsplätzen; von der UKA ist nur eine Akteneinheit zur Investitionsplanung vorhanden. Die UKA Frankfurt/Oder hat eine Chronik (1983-1990) archiviert.

Erschließungszustand (Kommentar) Findkartei

Verfasser/Stand MA 4; 2002
0,75 lfm, 25 AE 1962 - 1990
DVW 3-12  
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Unterkunftsabteilung Gera

Informationen zum Bestand
Die Unterkunftsabteilungen (UKA) wurden mit Bildung der Nationalen Volksarmee in den 14 Bezirksstädten der DDR aufgestellt. Vorgängerbehörden in der Kasernierten Volkspolizei waren die Quartiernutzungsabteilungen. Die Aufgaben der UKA bestanden in der materiell-technischen Sicherstellung und Verwaltung der Kasernen und Liegenschaften der NVA im Zuständigkeitsbereich. Darunter fielen auch Neubau, Bausubstanz, technische Anlagen, Energie- und Wasserversorgung, Brandschutz und Renovierung.

Aktenordnung
Die UKA hatten entsprechend der Ordnung Militärarchivwesen ( 039/9/201) die Bestands- und Nachweisunterlagen der Grundstücke und baulichen Grundfonds die sich in Rechtsträgerschaft des MfNV befanden aufzubewahren. Sie sind also nicht an das Militärarchiv abgegeben worden. Bauunterlagen der NVA sind bei der Bundesvermögensverwaltung archiviert, wenn sich die Liegenschaften und Kasernen im Eigentum des Bundes befinden.

Überlieferung
Überliefert sind nur wenige Akten der UKA Gera: Volkswirtschaftspläne, Investitionsvorhaben und Beschreibungen von Kasernen und Übungsplätzen; von der UKA ist nur eine Akteneinheit zur Investitionsplanung vorhanden. Die UKA Frankfurt/Oder hat eine Chronik (1983-1990) archiviert.

Erschließungszustand (Kommentar) Findkartei

Verfasser/Stand MA 4; 2002
0,75 lfm, 25 AE 1962 - 1990
DVW 3-13  
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Unterkunftsabteilung Cottbus  
DVW 3-14  
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Unterkunftsabteilung Dresden  
DVW 4-1  
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Treib- und Schmierstofflager 

Informationen zum Bestand
Die Lager und Werkstätten mit der Ziffer 2 hinter der Bezeichnung der Dienststelle waren dem MfNV und dort der jeweiligen Fachverwaltung nachgeordnet.
Folgende Dienststellen werden hier beschrieben: - DVW 4-1 Treib- und Schmierstofflager 22 Hohensaaten - DVW 4-2 Materiallager 2 Spechthausen - DVW 4-3 Instandsetzungsbasis 2 Strausberg - DVW 4-4 Nachrichtenwerkstatt 2 Frankfurt/Oder - DVW 4-5 Druckerei 2 Strausberg - DVW 4-6 Pionierwerkstatt und - lager 2 Storkow - DVW 4-7 Nachrichtengerätelager 2 Rechlin - DVW 4-8 Panzerwerkstatt 2 Großenhain

Aktenordnung
Die Bestände sind nur trümmerhaft überliefert. Sie sind noch nicht endarchivisch erschlossen, aber benutzbar.

Überlieferung
Nennenswert sind die Zeittafel und Chronik der Druckerei (1949-1989), die Chroniken der Panzerwerkstatt (1951-1984) sowie die Sammlung der Befehle, Anordnungen, Direktiven und Ordnungen durch das Nachrichtengerätelager 2.

Erschließungszustand (Kommentar) Findkartei

Verfasser/Stand MA 4; 2002
5 lfm, 121 AE 1949- 1989
DVW 4-2  
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Zentrales Materiallager Spechthausen

Informationen zum Bestand
Die Lager und Werkstätten mit der Ziffer 2 hinter der Bezeichnung der Dienststelle waren dem MfNV und dort der jeweiligen Fachverwaltung nachgeordnet.
Folgende Dienststellen werden hier beschrieben: - DVW 4-1 Treib- und Schmierstofflager 22 Hohensaaten - DVW 4-2 Materiallager 2 Spechthausen - DVW 4-3 Instandsetzungsbasis 2 Strausberg - DVW 4-4 Nachrichtenwerkstatt 2 Frankfurt/Oder - DVW 4-5 Druckerei 2 Strausberg - DVW 4-6 Pionierwerkstatt und - lager 2 Storkow - DVW 4-7 Nachrichtengerätelager 2 Rechlin - DVW 4-8 Panzerwerkstatt 2 Großenhain

Aktenordnung
Die Bestände sind nur trümmerhaft überliefert. Sie sind noch nicht endarchivisch erschlossen, aber benutzbar.

Überlieferung
Nennenswert sind die Zeittafel und Chronik der Druckerei (1949-1989), die Chroniken der Panzerwerkstatt (1951-1984) sowie die Sammlung der Befehle, Anordnungen, Direktiven und Ordnungen durch das Nachrichtengerätelager 2.

Erschließungszustand (Kommentar) Findkartei

Verfasser/Stand MA 4; 2002
5 lfm, 121 AE 1949-1989
DVW 4-3  
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Instandsetzungsbasis-2
Online-Findbuch

Informationen zum Bestand
Die Lager und Werkstätten mit der Ziffer 2 hinter der Bezeichnung der Dienststelle waren dem MfNV und dort der jeweiligen Fachverwaltung nachgeordnet.
Folgende Dienststellen werden hier beschrieben: - DVW 4-1 Treib- und Schmierstofflager 22 Hohensaaten - DVW 4-2 Materiallager 2 Spechthausen - DVW 4-3 Instandsetzungsbasis 2 Strausberg - DVW 4-4 Nachrichtenwerkstatt 2 Frankfurt/Oder - DVW 4-5 Druckerei 2 Strausberg - DVW 4-6 Pionierwerkstatt und - lager 2 Storkow - DVW 4-7 Nachrichtengerätelager 2 Rechlin - DVW 4-8 Panzerwerkstatt 2 Großenhain

Aktenordnung
Die Bestände sind nur trümmerhaft überliefert. Sie sind noch nicht endarchivisch erschlossen, aber benutzbar.

Überlieferung
Nennenswert sind die Zeittafel und Chronik der Druckerei (1949-1989), die Chroniken der Panzerwerkstatt (1951-1984) sowie die Sammlung der Befehle, Anordnungen, Direktiven und Ordnungen durch das Nachrichtengerätelager 2.

Erschließungszustand (Kommentar) Findkartei

Verfasser/Stand MA 4; 2002
5 lfm, 121 AE 1949-1989
DVW 4-4  
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Nachrichtenwerkstatt 2
Online-Findbuch

Informationen zum Bestand
Die Lager und Werkstätten mit der Ziffer 2 hinter der Bezeichnung der Dienststelle waren dem MfNV und dort der jeweiligen Fachverwaltung nachgeordnet.
Folgende Dienststellen werden hier beschrieben: - DVW 4-1 Treib- und Schmierstofflager 22 Hohensaaten - DVW 4-2 Materiallager 2 Spechthausen - DVW 4-3 Instandsetzungsbasis 2 Strausberg - DVW 4-4 Nachrichtenwerkstatt 2 Frankfurt/Oder - DVW 4-5 Druckerei 2 Strausberg - DVW 4-6 Pionierwerkstatt und - lager 2 Storkow - DVW 4-7 Nachrichtengerätelager 2 Rechlin - DVW 4-8 Panzerwerkstatt 2 Großenhain

Aktenordnung
Die Bestände sind nur trümmerhaft überliefert. Sie sind noch nicht endarchivisch erschlossen, aber benutzbar.

Überlieferung
Nennenswert sind die Zeittafel und Chronik der Druckerei (1949-1989), die Chroniken der Panzerwerkstatt (1951-1984) sowie die Sammlung der Befehle, Anordnungen, Direktiven und Ordnungen durch das Nachrichtengerätelager 2.

Erschließungszustand (Kommentar) Findkartei

Verfasser/Stand MA 4; 2002
5 lfm, 121 AE 1949-1989
DVW 4-5  
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Pionierwerkstatt und -lager 2

Informationen zum Bestand
Die Lager und Werkstätten mit der Ziffer 2 hinter der Bezeichnung der Dienststelle waren dem MfNV und dort der jeweiligen Fachverwaltung nachgeordnet.
Folgende Dienststellen werden hier beschrieben: - DVW 4-1 Treib- und Schmierstofflager 22 Hohensaaten - DVW 4-2 Materiallager 2 Spechthausen - DVW 4-3 Instandsetzungsbasis 2 Strausberg - DVW 4-4 Nachrichtenwerkstatt 2 Frankfurt/Oder - DVW 4-5 Druckerei 2 Strausberg - DVW 4-6 Pionierwerkstatt und - lager 2 Storkow - DVW 4-7 Nachrichtengerätelager 2 Rechlin - DVW 4-8 Panzerwerkstatt 2 Großenhain

Aktenordnung
Die Bestände sind nur trümmerhaft überliefert. Sie sind noch nicht endarchivisch erschlossen, aber benutzbar.

Überlieferung
Nennenswert sind die Zeittafel und Chronik der Druckerei (1949-1989), die Chroniken der Panzerwerkstatt (1951-1984) sowie die Sammlung der Befehle, Anordnungen, Direktiven und Ordnungen durch das Nachrichtengerätelager 2.

Erschließungszustand (Kommentar) Findkartei

Verfasser/Stand MA 4; 2002
5 lfm, 121 AE 1949-1989
DVW 4-6  
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Druckerei 2   

Informationen zum Bestand
Die Lager und Werkstätten mit der Ziffer 2 hinter der Bezeichnung der Dienststelle waren dem MfNV und dort der jeweiligen Fachverwaltung nachgeordnet.
Folgende Dienststellen werden hier beschrieben: - DVW 4-1 Treib- und Schmierstofflager 22 Hohensaaten - DVW 4-2 Materiallager 2 Spechthausen - DVW 4-3 Instandsetzungsbasis 2 Strausberg - DVW 4-4 Nachrichtenwerkstatt 2 Frankfurt/Oder - DVW 4-5 Druckerei 2 Strausberg - DVW 4-6 Pionierwerkstatt und - lager 2 Storkow - DVW 4-7 Nachrichtengerätelager 2 Rechlin - DVW 4-8 Panzerwerkstatt 2 Großenhain

Aktenordnung
Die Bestände sind nur trümmerhaft überliefert. Sie sind noch nicht endarchivisch erschlossen, aber benutzbar.

Überlieferung
Nennenswert sind die Zeittafel und Chronik der Druckerei (1949-1989), die Chroniken der Panzerwerkstatt (1951-1984) sowie die Sammlung der Befehle, Anordnungen, Direktiven und Ordnungen durch das Nachrichtengerätelager 2.

Erschließungszustand (Kommentar) Findkartei

Verfasser/Stand MA 4; 2002
5 lfm, 121 AE 1949-1989
DVW 4-7  
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Nachrichtengerätelager 2

Informationen zum Bestand
Die Lager und Werkstätten mit der Ziffer 2 hinter der Bezeichnung der Dienststelle waren dem MfNV und dort der jeweiligen Fachverwaltung nachgeordnet.
Folgende Dienststellen werden hier beschrieben: - DVW 4-1 Treib- und Schmierstofflager 22 Hohensaaten - DVW 4-2 Materiallager 2 Spechthausen - DVW 4-3 Instandsetzungsbasis 2 Strausberg - DVW 4-4 Nachrichtenwerkstatt 2 Frankfurt/Oder - DVW 4-5 Druckerei 2 Strausberg - DVW 4-6 Pionierwerkstatt und - lager 2 Storkow - DVW 4-7 Nachrichtengerätelager 2 Rechlin - DVW 4-8 Panzerwerkstatt 2 Großenhain

Aktenordnung
Die Bestände sind nur trümmerhaft überliefert. Sie sind noch nicht endarchivisch erschlossen, aber benutzbar.

Überlieferung
Nennenswert sind die Zeittafel und Chronik der Druckerei (1949-1989), die Chroniken der Panzerwerkstatt (1951-1984) sowie die Sammlung der Befehle, Anordnungen, Direktiven und Ordnungen durch das Nachrichtengerätelager 2.

Erschließungszustand (Kommentar) Findkartei

Verfasser/Stand MA 4; 2002
5 lfm, 121 AE 1949-1989
DVW 4-8  
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Zentrale Panzerwerkstatt 2
Online-Findbuch

Informationen zum Bestand
Die Lager und Werkstätten mit der Ziffer 2 hinter der Bezeichnung der Dienststelle waren dem MfNV und dort der jeweiligen Fachverwaltung nachgeordnet.
Folgende Dienststellen werden hier beschrieben: - DVW 4-1 Treib- und Schmierstofflager 22 Hohensaaten - DVW 4-2 Materiallager 2 Spechthausen - DVW 4-3 Instandsetzungsbasis 2 Strausberg - DVW 4-4 Nachrichtenwerkstatt 2 Frankfurt/Oder - DVW 4-5 Druckerei 2 Strausberg - DVW 4-6 Pionierwerkstatt und - lager 2 Storkow - DVW 4-7 Nachrichtengerätelager 2 Rechlin - DVW 4-8 Panzerwerkstatt 2 Großenhain

Aktenordnung
Die Bestände sind nur trümmerhaft überliefert. Sie sind noch nicht endarchivisch erschlossen, aber benutzbar.

Überlieferung
Nennenswert sind die Zeittafel und Chronik der Druckerei (1949-1989), die Chroniken der Panzerwerkstatt (1951-1984) sowie die Sammlung der Befehle, Anordnungen, Direktiven und Ordnungen durch das Nachrichtengerätelager 2.

Erschließungszustand (Kommentar) Findkartei

Verfasser/Stand MA 4; 2002
5 lfm, 121 AE 1949-1989
DVW 5-1  
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Eisenbahnpionierausbildungsregiment-2
Online-Findbuch

Informationen zum Bestand
Die Dienststelle wurde am 1. Mai 1959 zunächst als Lehr- und Ausbildungsregiment Transportwesen im Standort Karpin V aufgestellt. Die Verlegung erfolgte zum 1. Juni 1959 nach Doberlug-Kirchhain in die ehemalige Waffenmeisterschule. Am 1. Aug. 1963 erhielt die Dienststelle die endgültige Bezeichnung. Die Aufgabe bestand in der Ausbildung und Qualifizierung von Soldaten und Unteroffizieren zu Spezialisten des Militärischen Transportwesens. Dazu wurden Ausbildungseinheiten gebildet: Streckenbau, Straßenbau, Brückenbau und Betriebstechnik. Neben der Ausbildung in den genannten Bereichen baute das Regiment Schienenstrecken und Brücken für den militärischen und zivilen Bedarf.

Aktenordnung
Der Bestand ist lückenhaft überliefert. Zum Teil wurden die Unterlagen bereits im Militärarchiv Potsdam erschlossen: Die endgültige Verzeichnung ist noch nicht erfolgt. Der Bestand ist benutzbar.

Überlieferung
Die Chronik des Regimentes ist von 1959 bis 1983 überliefert. Die ansonsten spärliche Aktenlage betrifft Planstellenbesetzungen, Befehle des Kommandeurs zwischen 1972 und 1984 und Berichte über die politische Arbeit von 1979 bis 1984.

Erschließungszustand (Kommentar) Findkartei

Verfasser/Stand MA 4; 2002
0.9 lfm, 30 AE 1959-1985
DVW 5-2  
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Ingenieurbauregiment-2
Online-Findbuch

Informationen zum Bestand
Der Truppenteil wurde auf Befehl des MfNV Nr. 25/67 vom 1. Apr. 1967 als
Pionierbauregiment 2 mit Standort Bernau bei Berlin aufgestellt und dem Chef Militärbauwesen und Unterbringung nachgeordnet. Als Auftrag wurde formuliert: Operative sicherstellende Aufgaben im Interesse der Führung der NVA. Das Regiment wurde mit Aufgaben des Bunkerbaus (Schutzbauwerke) betraut. Auf Befehl des MfNV Nr. 136/76 vom 4. Sept. 1976 erfolgte die Umbenennung in Ingenieurbauregiment 2. Gleichzeitig wurde die Regimentsstärke halbiert und aus den freiwerdenden Kräften das Ingenieurbauregiment 12 in Neiden bei Torgau aufgestellt. Durch die Ingenieurbauregimenter wurden mehrere Schutzbauwerke errichtet.

Aktenordnung
Der Bestand ist lückenhaft überliefert. Zum Teil wurden die Unterlagen bereits im Militärarchiv Potsdam erschlossen: Die endgültige Verzeichnung ist noch nicht erfolgt. Der Bestand ist benutzbar.

Überlieferung
Die Chronik der Dienststelle ist von 1967 bis 1983 überliefert, im weiteren sind die Übergaben/Übernahmen der Dienstgeschäfte mit Auskunftsberichten für den Zeitraum 1969 bis 1986 sowie die Berichte über die politische Arbeit von 1978 bis 1986 zu nennen.

Erschließungszustand (Kommentar) Findkartei

Verfasser/Stand MA 4; 2002
1,1 lfm, 36 AE 1967 - 1986
DVW 5-3  
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Kraftfahrzeugregiment-2
Online-Findbuch

Informationen zum Bestand
Das Transportregiment des Ministeriums für Nationale Verteidigung wurde auf Befehl des Ministers Nr. 19/56 vom 19. März 1956 aufgestellt. Standort: Strausberg, Prötzeler Chaussee.1963 wurde es in Kfz.-Regiment umbenannt (Befehl Nr. 77/63).Die Aufgaben änderten sich nicht: Kfz.-Sicherstellung der Aufgaben des Ministeriums für Nationale Verteidigung.

Aktenordnung
Die Unterlagen sind noch nicht endarchivisch bearbeitet, aber benutzbar. Bei Benutzung der Akten sind die Archivzugangsnummern (AZN) anzugeben.

Überlieferung
Vom Transportregiment sind nur 5 Akten aus dem Jahr 1956 überliefert, die im Militärarchiv Potsdam erschlossen wurden (VA-01/ ). Nennenswert sind: Dienstbesprechungen 1976-1987; politische Informationsberichte (1976-1987); Auswertung der Ausbildungsjahre und Aufgabenstellungen (1974-1987).

Erschließungszustand (Kommentar) Findkartei

Verfasser/Stand MA 4; 2002
4,8 lfm, 145 AE 1956, 1965 - 1987
DVW 5-4  
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Pionierregiment-2

Informationen zum Bestand
Das Pionierregiment 2 wurde auf Befehl des Ministers für Nationale Verteidigung Nr. 34/56 vom 25. Mai 1956 im Standort Storkow/Küchensee aufgestellt. Es bestand aus 2 Bataillonen mit je 2 Pionierkompanien und je einer Stellungsbau- und Straßenbaukompanie. Die Aufgabe des Regiments bestand in der pioniermäßigen Sicherstellung des Ministeriums für Nationale Verteidigung. Es war dem Chef Pionierwesen im MfNV unterstellt. Bei einer Mob-Verwendung wäre das Regiment zu einer Brigade umgebildet worden.

Aktenordnung
Die Akten wurden im Verwaltungsarchiv des MfNV gelagert. Sie tragen noch dessen Signaturen AZN.... Nur die Chroniken bis zum Jahr 1975 und Militärische Bestimmungen bis 1972 (VA-01/...) sind bereits im Militärarchiv Potsdam verzeichnet worden. Mit der Auflösung des Militärischen Zwischenarchivs Potsdam Ende 1995 wurden die Unterlagen in das Bundesarchiv-Militärarchiv Freiburg verlagert.

Überlieferung
Der Bestand enthält: Militärische Bestimmungen 1971-1982; Kaderarbeit 1970-1983; Finanzwirtschaft 1974-1984; Übergabe der Dienstgeschäfte 1976-1982; Informationsberichte 1978-1983; Chroniken 1956-1986; Ausbildung 1971-1984; Materielle Ausrüstung 1966.1984

Erschließungszustand (Kommentar) Kartei

Verfasser/Stand MA 4; 2002
2 lfm, 63 AE 1956-1986
DVW 5-5  
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Wachregiment-2

Informationen zum Bestand
Das Wachregiment des Ministeriums für Nationale Verteidigung wurde auf Befehl des ministers für Nationale Verteidigung Nr. 8/56 vom 13. Febr. 1956 aufgestellt. Es hatte folgende Aufgaben: Bewachung des Ministeriums für Nationale Verteidigung und anderer zentraler Dienststellen in und um Berlin (Ost). Die 7. und 8. Kompanie waren als Ehrenkompanien mit repräsentativen Aufgaben betraut (Empfang /Verabschiedung von Ehrengästen, Durchführung des militärischen Zeremoniells). Standort des Regiments war Eggersdorf (Strausberg). Zeitweilig verlegte das Regiment nach Berlin-Biesdorf. Gemäß Befehl Nr. 150/71 des MfNV vom 12. Okt. 1971 erhielt das Regiment die Bezeichnung Wachregiment 2.

Aktenordnung
Der Bestand ist lückenhaft überliefert. Zum Teil wurden die Unterlagen bereits im Militärarchiv Potsdam erschlossen: Die endgültige Verzeichnung ist noch nicht erfolgt. Der Bestand ist benutzbar. Die Akten tragen noch die Potsdam-Signaturen VA-01/ bzw. die des Verwaltungsarchivs AZN.

Überlieferung
Der Bestand enthält: Jahresausbildungsbefehle 1974-1976; Stärkemeldungen 1969-1983; Finanzwesen 1977-1983; Chroniken 1956-1982; Ausbildung 1970-1983.

Erschließungszustand (Kommentar) Kartei

Verfasser/Stand MA 4; 2002
0,8 lfm, 26 AE 1956-1983
DVW 5-6  
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Wachregiment "Friedrich Engels"

Funktionsvorgänger
Wachregiment der Stadtkommandantur Berlin(Ost)

Informationen zum Bestand
Das Wachregiment wurde mit Befehl Nr. 99/62 des Minister für Nationale Verteidigung aufgestellt. Seine Aufgabe bestand in der Wachgestellung, Durchführung des militärischen Zeremoniells, z. B. Großer Wachaufzug und Ehrenposten an der Neuen Wache in Berlin(Ost).
Das Regiment war der Stadtkommandantur Berlin unterstellt. Das änderte sich mit der Auflösung der Stadtkommandantur Berlin. Diese wurde mit seinen Truppen zum Grenzkommando Mitte umformiert. Das Wachregiment wurde auf Befehl des Ministers Nr. 70/71 dem Ministerium für Nationale Verteidigung zugeordnet. Die Aufgaben änderten sich nicht.

Aktenordnung
Der Bestand ist lückenhaft überliefert. Aus der Zeit der Zugehörigkeit zur Stadtkommandantur sind wenige Akten, die allerdings weitergeführt wurden, überliefert. Sie bilden keinen eigenen Bestand. Zum Teil wurden die Unterlagen bereits im Militärarchiv Potsdam erschlossen: Die endgültige Verzeichnung ist noch nicht erfolgt. Der Bestand ist benutzbar.

Überlieferung
Der Bestand enthält: Befehle 1966-1974; Berichte und Pläne 1970-1985; Stärkemeldungen und Statistiken 1970-1985; Finanzwirtschaft 1976-1984; Übergabe der Dienstgeschäfte 1971-1987; Chroniken 1969-1987, Ausbildung 1969-1984; Kfz-Dienst und materielle Ausrüstung einschließich Bauwesen 1967-1983

Erschließungszustand (Kommentar) Kartei

Verfasser/Stand MA 4; 2002
2,5 lfm, 74 AE 1966-1987
DVW 5-7  
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2. Nachrichtenbrigade
Online-Findbuch

Informationen zum Bestand
Am 25. Mai 1956 wurde auf Befehl Nr. 36/56 des Ministers für Nationale Verteidigung das Nachrichtenregiment de MfNV aufgestellt. Standort war Niederlehme. Die Unterstellung erfolgte unter den Chef Nachrichten im MfNV. Dem Regiment wurde die Aufgabe der Sicherstellung der Nachrichtenverbindungen für das MfNV übertragen. Der Aufwuchs zur Nachrichtenbrigade ist durch den Befehl Nr. 41/82 mit Wirkung vom 1. Nov. 1982 nachgewiesen. Die Aufgaben änderten sich nicht.

Aktenordnung
Der Bestand ist sehr lückenhaft überliefert. Es sind nur Akten aus der Zeit der Existenz als Regiment überliefert. Da die Brigade erst zum 13. Dez. 1991 auf Befehl des Befehlshabers des Korps- und Territorialkommandos aufgelöst wurde, könnten sich die Unterlagen der Nachrichtenbrigade noch in Registraturen der Bundeswehr befinden.Die Akten wurden bereits im Militärarchiv Potsdam erschlossen. Die endgültige Verzeichnung ist noch nicht erfolgt. Der Bestand ist benutzbar.

Überlieferung
Der Bestand enthält nur Akten der Finanzwirtschaft und über Besondere Vorkommnisse sowie über Ergebnisse im Ausbildungshalbjahr 1963/64.

Erschließungszustand (Kommentar) Findkartei

Literatur Geschichte des Nachrichtenregiments „Fritz Große“ 1956 bis 1979, Diplomarbeit,
siehe: AZN/MfNV 30596

Verfasser/Stand MA 4; 2002
0,3 lfm, 10 AE 1958-1964
DVW 5-8  
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Transportregiment 2
DVW 5-9  
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Vermessungseinheit-2

Informationen zum Bestand
Die Dienststelle wurde auf Befehl Nr. 57/56 des Ministers für Nationale Verteidigung zunächst als Vermessungsdienststelle der NVA mit Standort in Pirna/Sachsen aufgestellt. Die Verlegung nach Prenzlau erfolgte im Juni 1961. Die Vermessungseinheit war dem Leiter Militärtopographischer Dienst unterstellt. Sie hatte in den 80er Jahren eine Stärke von 129 Soldaten und 84 Zivilbeschäftigten. Die Aufgabe bestand in der topographisch-geodätischen Sicherstellung im Rahmen der militärischen Erfordernisse der NVA.

Aktenordnung
Der Bestand ist lückenhaft überliefert. Zum Teil wurden die Unterlagen bereits im Militärarchiv Potsdam erschlossen: Die endgültige Verzeichnung ist noch nicht erfolgt. Der Bestand ist benutzbar.

Überlieferung
Der Bestand enthält: Handakten des Kommandeurs/ Informationsberichte 1978-1987; Finanzwirtschaft 1975-1985; Chroniken 1969-1989; Stellenpläne 1962-1967; Personelle Stärkemeldungen 1973-1986, Ausbildung 1973-1977; Bestandsnachweise 1977-1984.

Erschließungszustand (Kommentar) Findkartei

Verfasser/Stand MA 4; 2002
1,2 lfm, 36 AE 1962-1989
DVW 5-10  
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Raketentechnische Basis-2

Informationen zum Bestand
Die Dienststelle wurde 1968 auf Befehl Nr. 142/68 des Ministers für Nationale Verteidigung
Als Raketentransportabteilung aufgestellt. Die Umbenennung in Raketentechnische Basis 2 erfolgte zum 01. Dez. 1976. Zum gleichen Zeitpunkt wurde das Munitionslager 62 (Befehl Nr. 129/76) in die Dienststelle eingegliedert. Die Raketentechnische Abteilung hatte die raketentechnische Versorgung einer operativen Truppenvereinigung sicherzustellen. Zur Erfüllung der Aufgaben gliederte sie sich in den Stab, Raketentransportbatterien, Fla-Raketentransportbatterien, je eine Sicherungskompanie sowie Instandsetzungs- und Versorgungskompanie. Standort der Basis war Brück. Sie war dem Chef Raketen- und Waffentechnik im MfNV unterstellt.

Aktenordnung
Es sind nur zwei Akten überliefert, die vom Verwaltungsarchiv des MfNV an das Militärarchiv Potsdam abgegeben wurden. Von dort gelangten sie in das Bundesarchiv-Militärarchiv nach Freiburg. Die Akten sind noch nicht endgültig verzeichnet. Sie sind aber benutzbar.

Überlieferung Der Bestand besteht nur aus zwei Chroniken, die die Jahre von 1969 bis 1982 umfassen.

Erschließungszustand (Kommentar) Findkartei

Verfasser/Stand MA 4; 2002
0,1 lfm, 2 AE 1969-1982
DVW 5-11  
Druckansicht

Führungszug des MfNV
Online-Findbuch

Informationen zum Bestand
Der Führungszug des MfNV war eine Einrichtung des Militärtransportwesens und diesem unterstellt. Standort war Strausberg. Außer bei Einsätzen zur Unterbringung von Führungskräften, wurde der Zug auch für Militärdelegationen, Inspektionen, Schulungen, Informationsreisen der Militärattachés und für kulturelle Zwecke eingesetzt. Im Führungszug waren Arbeits- und Ruheplätze für 50 bis 60 Führungskräfte und 110 bis 120 Sicherungs- und Sicherstellungskräfte. In der Regel wurde der Zug für Übungen nach einem Standardzugschema bestehend aus 20 Wagen gebildet.

Aktenordnung
Die Akten wurden vom Verwaltungsarchiv des MfNV an das Militärarchiv Potsdam abgegeben. Von dort gelangten sie in das Bundesarchiv-Militärarchiv nach Freiburg. Die Akten sind noch nicht endgültig verzeichnet. Sie sind aber benutzbar

Überlieferung
Der Bestand enthält nur technische Unterlagen wie Ersatzteilkataloge, Zeichnungen von Bauteilen sowie Stücklisten.

Erschließungszustand (Kommentar) Findkartei

Verfasser/Stand MA 4; 2002
1 lfm, 30 AE 1975, 1981
DVW 5-12  
Druckansicht
Kraftfahrzeug-Instandsetzungsbataillon-2

Informationen zum Bestand
Die Dienststelle hatte die Aufgabe, Kraftfahrzeuge der NVA instandzusetzen. Darunter waren besonders Haupttypen von Autokränen, Basis-Kfz für Raketenträger und Baugruppen von handelsüblichen Kraftfahrzeugen. Neben zahlreichen anderen Aufgaben, kam der Dienststelle auch die Aufgabe einer Erprobungsstelle für das Kfz-Wesen zu. Standort des Bataillons war Potsdam-Eiche. Das Bataillon unterstand dem Chef Kfz-Dienst im MfNV.

Aktenordnung
Die Akten wurden vom Verwaltungsarchiv des MfNV an das Militärarchiv Potsdam abgegeben. Von dort gelangten sie in das Bundesarchiv-Militärarchiv nach Freiburg. Die Akten sind noch nicht endgültig verzeichnet. Sie sind aber benutzbar

Überlieferung
Der Bestand enthält: Finanzwirtschaft 1976-1980; Informationsberichte zur politischen Arbeit 1977-1985; Chroniken 1970-1980; Kaderarbeit 1976-1982, Ausbildung 1976-1985

Erschließungszustand (Kommentar) Kartei

Verfasser/Stand MA 4; 2002
1,5 lfm, 45 AE 1976-1985
DVW 5-13  
Druckansicht
Ingenieurbauregiment-12

Informationen zum Bestand
Das Ingenieurbauregiment wurde mit Wirkung vom 31. Dez. 1976 auf Befehl des Ministers für Nationale Verteidigung Nr. 136/76 aufgestellt. Zum Standort wurde Neiden im Kreis Torgau bestimmt. Die Unterstellung erfolgte unter den Chef Militärbauwesen und Unterbringung im MfNV. Grundlage für die Aufstellung der Ingenieurbauregimenter 2 (Standort Bernau) und 12 war das Baupionierregiment 2.
Aufgabe des Regimentes war die Realisierung von Spezialbauten im Interesse der Landesverteidigung.

Aktenordnung
Die Akten wurden vom Verwaltungsarchiv des MfNV an das Militärarchiv Potsdam übergeben. Von dort gelangten sie in das Bundesarchiv-Militärarchiv nach Freiburg. Die Unterlagen sind noch nicht endgültig verzeichnet. Sie tragen noch die Signaturen des Verwaltungsarchivs AZN...

Überlieferung
Es sind die Befehle des Kommandeurs über Aufgaben der Ausbildungsjahre 1976-1986, periodisch personelle Stärkemeldungen 1977-1985 und Unterlagen über die Rationalisierung 1979-1985 überliefert.

Erschließungszustand (Kommentar) Findkartei

Verfasser/Stand MA 4; 2002
0,1lfm, 3 AE 1976-1986
DVW 5-14  
Druckansicht
Rohrleitungsbaubataillon-2 

Informationen zum Bestand
Das Rohrleitungsbataillon wurde bereits im Jahre 1956 aufgestellt. Der Standort war Prenzlau. Es hatte das Ministerium für Nationale Verteidigung mit Treibstoff mittels verlegter Rohre zu versorgen. Das Bataillon war dem Bereich Treib- und Schmierstoffe bei dem Stellvertreter des Ministers und Chef der Rückwärtigen Dienste unterstellt

Aktenordnung Die überlieferten 2 Akten wurden im Bundesarchiv-Militärarchiv Freiburg erschlossen.

Überlieferung Zwei Akten enthalten die dienstlich anzufertigende Chronik der Jahre 1978-1988..

Erschließungszustand (Kommentar) Findkartei

Verfasser/Stand MA 4; 2002
0,06 lfm, 2 AE 1978-1988
DVW 5-15  
Druckansicht
Pionier Lehr- und Auswertestelle-2

Informationen zum Bestand
Die Dienststelle wurde auf Befehl des Ministers für Nationale Verteidigung Nr. 141/68 als lehr- und Forschungsstelle des Pionierwesens aufgestellt. Standort war Storkow. Sie wurde dem Chef Pionierwesen im MfNV unterstellt und hatte die Aufgabe, wissenschaftlich- technische Arbeit auf dem Gebiet Pionierwesen ( u.a. Entwurf und Bau militärischer Attrappen) sowie in der Ausbildung zu leisten.

Aktenordnung
Die Akten wurden vom Verwaltungsarchiv des MfNV an das Militärarchiv Potsdam übergeben. Von dort gelangten sie in das Bundesarchiv-Militärarchiv nach Freiburg. Die Unterlagen sind noch nicht endgültig verzeichnet. Sie tragen noch die Signaturen des Verwaltungsarchivs AZN...

Überlieferung
Der Bestand enthält Aufgabenerfüllung in den Ausbildungsjahren 1984-1989; Erprobungsunterlagen „Pioniersperrmittel“ sowie zum Forschungsthema 36 „Sperrsysteme –Kernminen“, Dissertation „Elektromagnetische Räumgeräte zur Überwindung von Panzerminen“ 1980, Kurzzeitmessgerät 1973-1980.

Erschließungszustand (Kommentar) Findkartei

Verfasser/Stand MA 4; 2002
0,6 lfm, 20 AE 1971-1989
DVW 5-16  
Druckansicht
Disziplinareinheit Schwedt

Informationen zum Bestand
Zur Disziplinareinheit Schwedt liegen nur wenige Informationen vor. Sie stammen im wesentlichen aus der Chronik der Dienststelle (DVW 5-16/74001). Danach wurde die Dienststelle 1981 aufgestellt. Sie hatte die Aufgabe, sowohl durch die Militärgerichte zu Freiheitsstrafen verurteilten Armeeangehörigen als auch die durch die Kommandeure mit Strafarrest bestraften Soldaten aufzunehmen.

Aktenordnung
Akten zum Dienstbetrieb und zu den Strafgefangenen sowie den Arrestanten liegen nicht vor.

Überlieferung Es wurde nur die Chronik der Disziplinareinheit überliefert.

Erschließungszustand (Kommentar) Kartei

Literatur Volker Koop: Abgewickelt? Auf den Spuren der Nationalen Volksarmee, Bonn 1995

Verfasser/Stand MA 4; 2002
0.05 lfm, 1 AE 1981-1990