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Kreisdienststelle Bernau

Stand: Dezember 2018
Umfang: 66 lfm
Laufzeit: 1952 - 1989 (1990)
Erschließungsstand: 100 %

Allgemeine Informationen:
Die Kreisdienststellen hatten die Aufgabe, die staatliche Sicherheit in ihrem Territorium zu gewährleisten. Dieses Territorialprinzip ergänzte das Prinzip der Fach-"Linien" im zentralen Ministerium und in den Bezirksverwaltungen. Es gab in jeder Kreisdienststelle eine Reihe von Standard-Referaten (z. B. Volkswirtschaft, Staatsapparat usw.), diese konnten aber durch lokale Besonderheiten ergänzt werden.

Enthält u. a.:
- Internierungslager
- Planstellenbesetzungsnachweis
- Mitarbeiter-Dossiers
- Auskunftsberichte
- Mobilmachung
- Dienstliche Bestimmungen
- Arbeitspläne
- Kabelwerk Schönow
- Schichtpressstoffwerk Bernau
- Rapporterstattung und Analyse zur politisch-operativen Lage
- Statistik über Inoffizielle und Gesellschaftliche Mitarbeiter (IM, GMS)

Informationen über die Bearbeitung des Bestandes:
Die registrierten Vorgänge und die Zentrale Materialablage (ZMA) wurden nach laufender Nummer geordnet und die Personendaten erfasst. Es erfolgte noch keine sachthematische Erschließung der registrierten Vorgänge. Eine Vorverdichtungs-, Such- und Hinweiskartei (VSH) ist nicht überliefert. Die Sachakten sind erschlossen und die Personendaten erfasst. Die Erschließung erfolgte auf der Grundlage der Ordnungs- und Verzeichnungsrichtlinien des BStU. Ein Bearbeitungsvermerk liegt vor.

Findmittel (BStU-intern):
- Datenbank "Sachaktenerschließung" (SAE)
- Datenbank "Dokumentensammlung" (DOSA)
- Datenbank "Elektronisches Personenregister" (EPR)
- BStU-Personenkartei
- MfS-Karteien

Besonderheiten:
- 3 Behältnisse mit zerrissenen Unterlagen