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Kreisdienststelle Osterburg

Stand: Dezember 2020
Umfang: 117 lfm
Laufzeit: (1935 - 1947) 1950 - 1989
Erschließungsstand: 100 %

Allgemeine Informationen:
 Die Kreisdienststellen (KD) hatten die Aufgabe, die staatliche Sicherheit in ihrem Territorium zu gewährleisten. Dieses Territorialprinzip ergänzte das Prinzip der Fach-"Linien" im Ministerium und in den Bezirksverwaltungen. Es gab in jeder KD eine Reihe von Standard-Referaten (z. B. Volkswirtschaft, Staatsapparat usw.), diese konnten aber durch lokale Besonderheiten ergänzt werden.

Enthält u. a.:
 - Tätigkeit der Inoffiziellen Mitarbeiter
- Überwachung von Personen
- Planungsunterlagen des Leiters der KD
- Republikfluchten an der innerdeutschen Grenze des Kreises
- Sicherung der Konspirativen Wohnungen
- Postkontrollmaßnahmen
- Überwachung des Instituts für Rinderproduktion Iden/Rohrbeck
- Unterlagen aus der Zeit des Nationalsozialismus

Informationen über die Bearbeitung des Teilbestandes:
 Die registrierten Vorgänge wurden numerisch nach Jahrgängen geordnet und sind personenbezogen nutzbar. Die Zentrale Materialablage wurde anhand der dazugehörigen Vorverdichtungs-, Such- und Hinweiskartei rekonstruiert. Die Erschließung der Sachakten ist abgeschlossen.

Findmittel (BStU-intern):
 - Datenbank "Sachaktenerschließung" (SAE)
- Datenbank "Elektronisches Personenregister" (EPR)
- Signaturnachweisbuch (2003)
- personenbezogene MfS-Karteien

Besonderheiten:
 - zerrissene Unterlagen