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Abteilung II (Spionageabwehr)

Stand: Dezember 2020
Umfang: 18 lfm
Laufzeit: 1952 - 1989
Erschließungsstand: 100 %

Allgemeine Informationen:
 - Gewährleistung der Inneren Sicherheit des MfS
- Aufdeckung und Abwehr von geheimdienstlichen Angriffen
- Überwachung von ausländischen Vertretungen, Diplomaten, Journalisten und anderen Ausländern bzw. Westdeutschen im Bezirk
- Sicherung der Westbeziehungen von SED und FDGB
- Äußere Spionageabwehr gegen Bundesnachrichtendienst, Bundes- und Landesämter für Verfassungsschutz und andere Geheimdienste

Enthält u. a.:
 - Vorbereitung der Übersiedlung (durch Heirat einer ehemaligen DDR-Bürgerin) und des Einsatzes eines IM im Operationsgebiet
- Republikflucht einer Schulklasse
- Abwehrmaßnahmen gegen das Bundesamt für Verfassungsschutz
- Auskunftsberichte und Auszeichnungsvorschläge zu Inoffiziellen Mitarbeitern (IM)
- Personenermittlungen
- Abschlussberichte zu Operativen Vorgängen (OV) und Operativen Personenkontrollen (OPK)

Informationen über die Bearbeitung des Teilbestandes:
 Die registrierten Vorgänge wurden nach laufender Nummer geordnet. Es gibt keine Zentrale Materialablage (ZMA) und keine Vorverdichtungs-, Such- und Hinweiskartei (VSH). Die Sachakten sind erschlossen und die Personendaten erfasst. Ebenso wurden die registrierten Vorgänge nach sachthematischen Gesichtspunkten verzeichnet. Neben dem Schriftgut sind ein Video und zwei Filme überliefert. Die Erschließung erfolgte auf der Grundlage der Ordnungs- und Verzeichnungsrichtlinien des BStU. Ein Bearbeitungsbericht liegt vor.

Findmittel (BStU-intern):
 - Datenbank "Sachaktenerschließung" (SAE)
- Datenbank "Dokumentensammlung"(DOSA)
- Datenbank "Elektronisches Personenregister" (EPR)
- BStU-Personenkartei
- personenbezogene MfS-Karteien

Besonderheiten:
 - 31 Behältnisse mit zerrissenen Unterlagen