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DZ 23  
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Liga für die Vereinten Nationen in der DDR
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Informationen zum Bestand
Gesell. Organisation zur Förderung der Tätigkeit der UNO; Gründung 1954 als "Deutsche Liga für die Vereinten Nationen" in Abgrenzung zur Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN) der BRD; 1966 Aufnahme der UN-Vereinigungen beider deutscher Staaten als ordentliche Mitglieder der Weltföderation der Vereinigungen für die Vereinten Nationen; Mitarbeit in den Gremien der UNO und Abstimmungsverhalten konform mit den Partnern im Warschauer Pakt und v.a. mit der UdSSR; im Gegensatz zur DGVN Konzentration (unter Vernachlässigung der ökonomischen Fragen) auf die "internationale Sicherheit" und den "Kampf um die Erhaltung des Friedens"; durch die gegensätzliche UNO-Politik beider deutscher Staaten nur formale Zusammenarbeit.

Überlieferung 
Enthält u.a.: Aufnahme der DDR in die Organisation der Vereinten Nationen.- Schriftwechsel, Vermerke und Berichte des Präsidenten der Liga.- Präsidiumssitzungen, Sitzungen des Exekutivkomitees und Jahresversammlungen der Liga.- Arbeitspläne und Berichte.- Deklarationen und Erklärungen.- Arbeitskreise.- Mitarbeit in der Weltföderation der Vereinigungen für die Vereinten Nationen.- Schriftwechsel des Generalsekretärs mit UNO-Ligen (Länder A-Z) und Gespräche mit UN-Gesellschaften.- Teilnahme an internationalen Seminaren und Tagungen der UNO.- UNO-Vollversammlungen.- Plenarversammlungen und Exekutivtagungen der Weltföderation der Vereinigungen für die Vereinten Nationen.- Internationale Konferenzen der Nichtstaatlichen Organisationen.- Konferenzen der Internationalen Studentenbewegung für die Vereinten Nationen.- Europäische und afrikanische Regionalkonferenzen der Weltföderation für die Vereinten Nationen.- Auslandsreisen.- Gemeinsame Tagungen mit dem DDR-Komitee für Menschenrechte (>> DZ 7).

Weitere Überlieferung 
BArch DZ 7 DDR-Komitee für Menschenrechte

Literatur
Wilhelm Bruns: Die Uneinigen in den Vereinten Nationen. Bundesrepublik Deutschland und DDR in der UNO. Bibliothek Wissenschaft und Politik, Bd. 25, Köln 1980
4,5 lfm (1956 - 1990)