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Verwaltung Rückwärtige Dienste (VRD)

Stand: Dezember 2018
Umfang: 1.270 lfm
Laufzeit: (1945 - 1949) 1950 - 1990
Erschließungsstand: 32 %

Aufgabenstellung:
- Planung und Bereitstellung von Arbeits- und Verbrauchsmitteln
- Bestands- und Lagerwirtschaft
- Bauverwaltung
- Kfz-Dienste
- Unterhaltung der Koordinierungsstelle Karlshorst (Zusammenarbeit mit dem KGB)
- Führung von Inoffiziellen Mitarbeitern und Arbeit mit Offizieren im besonderen Einsatz

Enthält u. a.:
- Materiell-technische Planung
- Kommerzielle Importe
- Bauinvestitionen
- Liegenschaftsverwaltung
- Erwerb und Verkauf von beweglichem und unbeweglichem Sachvermögen im Zusammenhang mit der Auflösung des Amtes für Nationale Sicherheit (AfNS)
- Dokumentationen der Treuhand-Liegenschaftsgesellschaft und des Bundesverwaltungsamtes

Informationen über die Bearbeitung des Teilbestandes:
Die Überlieferung des Schriftgutes erfolgte zumeist in Bündelform mit Loser-Blattablage, darunter befinden sich zahlreiche Technische Zeichnungen. Daneben sind Fotografien und Tonaufzeichnungen sowie Säcke mit zerrissenen Unterlagen überliefert. Vorrangig werden Unterlagen zu liegenschaftsrechtlichen Angelegenheiten erschlossen wie zu Grundstücks- und Hauskäufen, Rechtsträgerwechseln und Flurstücksveränderungen sowie Bau- und Rekonstruktionsmaßnahmen.

Findmittel (BStU-intern):
- Grobsichtungslisten
- Datenbank "Elektronisches Personenregister" (EPR)
- Datenbank "Sachaktenerschließung" (SAE)
- Datenbank zu Mitarbeitern der HV A, zu HIM und OibE (HHO)

Besonderheiten:
Die Rückführung der Treuhand-Liegenschaftsgesellschaft (TLG) mit einem Gesamtumfang von ca. 120 lfm beinhaltet überwiegend Bau- und Projektierungsunterlagen sowie Informationen zu Konspirativen Objekten und Wohnungen des MfS; sie wird beim BStU unter der Bezeichnung "Liegenschaften" geführt. In den Bauunterlagen sind sowohl Schriftgutanteile von der Treuhand-Liegenschaftsgesellschaft als auch dem Bundesverwaltungsamt (BVA) enthalten. 




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Verwaltung Rückwärtige Dienste (VRD) - Tonaufzeichnungen
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VEB Spezialhochbau Berlin (VEB SHB Berlin)

Stand: Dezember 2018
Umfang: 375 lfm
Laufzeit: (1909) 1946-1991
Erschließungsstand: 60 %

Aufgabenstellung:
- VEB Spezialhochbau war ein dem MfS nachgeordneter aber juristisch selbständiger Betrieb mit Sitz in Berlin-Pankow
- ging aus der Fusion zwischen VEB Montagebau Berlin und VEB Dynamo Bau Berlin hervor
- Gründung am 1. Januar 1975 erfolgte auf Grundlage des Befehls Nr. 29/74
- war der MfS-Diensteinheit Verwaltung Rückwärtige Dienste (VRD) unterstellt, der Offiziere im besonderen Einsatz (OiBE) in Schlüsselfunktionen im Betrieb einsetzte
- erbrachte für das MfS Bauleistungen in dreistelliger Millionenhöhe jährlich
- gliederte sich in den Bereiche Spezielle Leistungen und die Direktorate Arbeit und Sozialwesen, Produktion, Technik, Sicherheit, Ökonomie und Hauptbuchhalter
- die Mehrheit der rund 2.600 Mitarbeiter/-innen des Betriebes waren keine MfS-Angehörigen

Enthält u. a.:
- Bau- und Projektierungsunterlagen für Dienststellen des Staatssicherheitsdienstes inklusive Sozialbauten
- Lohn-, Gehalts- und Gesundheitsunterlagen der Mitarbeiter/-innen

Informationen über die Bearbeitung des Bestandes:
Die Unterlagen des VEB Spezialhochbau Berlin (SHB) wurden 1991 und 1993 von der "Olympia Bau GmbH", dem Rechtsnachfolger, an den BStU übergeben.

Findmittel (BStU-intern):
- Datenbank "Elektronisches Personenregister" (EPR)
- Datenbank "Sachaktenerschließung" (SAE)
- Datenbank zu Mitarbeitern der HV A, zu HIM und OibE (HHO)

Besonderheiten:
keine 




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VEB Spezialhochbau Berlin (VEB SHB Berlin) - Tonaufzeichnungen
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