38 Titel
Zivile Anteile/Zivilverteidigung

DVW 14-1  
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Abteilung I Staatliche Plankommission

Informationen zum Bestand
Die Staatliche Plankommission (SPK) war das zentrale Organ der Regierung der DDR für die Planung und Kontrolle der Volkswirtschaft. Sie bestand von 1950 bis 1990. Die Abteilung I (auch als Hauptabteilung I bezeichnet) war für die Absicherung von militärischen Aufgaben verantwortlich.Der Leiter der Abteilung I war in militärischen Fragen dem Ministerium für Nationale Verteidigung nachgeordnet.

Aktenordnung
Die Ablieferung der Akten erfolgte an das Verwaltungsarchiv des MfNV und von dort nach Bewertung an das Militärarchiv Potsdam. Nach dessen Übernahme in das Bundesarchiv- Militärarchiv wurden die Akten nach einer aus der Aufgabe abgeleiteten Gliederung erschlossen.

Überlieferung
Der Bestand ist nur trümmerhaft überliefert. Es können gegenwärtig nur Akten von 1955 bis 1959 nachgewiesen werden. Hervorzuheben sind die Unterlagen zur Warenplanung und zur Zusammenarbeit mit dem Rat für Gegenseitige Wirtschaftshilfe (COMECON).

Erschließungszustand (Kommentar) Findbuch, Datenbank recherchierbar

Verfasser/Stand MA 4; 2002
2 lfm, 67 AE 1955-1959
DVW 14-2  
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Militärbereich/Volkswirtschaftsrat
Online-Findbuch

Informationen zum Bestand
Der Volkswirtschaftsrat war das zentrale Organ des Ministerrates für die Planung und Leitung der Industrie. Er bestand von 1961 bis 1965. Der Vorsitzende Alfred Neumann hatte die Stellung eines Ministers inne. Mit der Teilung der Hauptabteilung I bei der Staatlichen Plankommission und der daraus zu schaffenden Hauptabteilung I, dann als Militärbereich des Volkswirtschaftsrates bezeichnet, wurde eine neue Behörde geschaffen. Sie hatte die Aufgabe als koordinierende und kontrollierende Einrichtung, die materiell-technischen Forderungen der Landesverteidigung gegenüber der Industrie und dem Ministerium für Nationale Verteidigung durchzusetzen. Leiter des Militärbereichs war GM d. R. Rentzsch. Der Volkswirtschaftsrat wurde Ende 1965 aufgelöst. Seine Aufgaben gingen an die neuen Industrieministerien über.

Aktenordnung
Die Unterlagen sind 1972 vom Verwaltungsarchiv des MfNV an das Militärarchiv Potsdam übergeben worden. Sie wurden dort im Rahmen einer Fachschulabschlussarbeit bereits 1973 geordnet und verzeichnet. Die alte Bestandssignatur VWR ist zur Zeit noch zu verwenden. Nach Überarbeitung des Bestandes ist die neue Bestandssignatur DVW 14-2 gültig.

Überlieferung
Im Bestand sind die Akten des Leiters, der Abteilung Militärbeauftragte und der Gruppe Luftschutz überliefert. Die Unterlagen der Abteilung Wirtschaftsstatistik (Tarnbezeichnung für die Mob.-Abteilung) sind nicht im Bestand. Auf Grund der hohen Geheimhaltung und der Weiterführung der Aufgaben sind diese möglicherweise in die Staatliche Plankommission übernommen worden.
Hervorzuheben sind Akten über die Tätigkeit der VVB UNIMAK, Die Planung der Rüstungsbetriebe und die Tätigkeit im „Rat für Gegenseitige Wirtschaftshilfe“ (Comecon).

Erschließungszustand (Kommentar) Findbuch

Verfasser/Stand MA 4; 2002
6 lfm, 187 AE 1956-1966
DVW 14-3  
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Objekt Rügenhafen 

Informationen zum Bestand
Im Jahre 1952 beschloß die Regierung der DDR, auf der Insel Rügen eine Großwerft zu bauen. Was gegenüber manchem Beteiligten als zukünfiger Handelshafen im Jasmunder Bodden bezeichnet wurde, war von Anfang an als Stützpunkt für U-Boote und leichte Kriegsschiffe geplant. Damit wurde fortgesetzt, was in der NS-Zeit bereits begonnen wurde. Der Bau wurde von der Kasernierten Volkspolizei geleitet und der Bauverwaltung des Ministeriums des Innern (die Signatur lautet deshalb (alt) BauV...) zugeordnet. Zum Bau warb man Arbeiter aus allen Bezirken der DDR. Da das nicht ausreichte, erfolgte der Bau eines Haftarbeitslagers. Mitte Mai 1953 befanden sich bereits etwa 3000 Häftlinge im Lager. Nach dem 17. Juni 1953 wurde das Projekt aufgegeben. Die Volksmarine der DDR hat auch später nie U-Boote besessen.

Aktenordnung
Die Akten wurden über das Verwaltungsarchiv des Ministeriums für Nationale Verteidigung an das Militärarchiv Potsdam abgeliefert und gelangten von dort in das Endarchiv Bundesarchiv-Militärarchiv Freiburg. Die Akten tragen noch die Signaturen BauV...Die Akten sind geordnet aber noch nicht endgültig verzeichnet. Sie sind benutzbar.

Überlieferung
Der Bestand ist wie folgt gegliedert: Investitionen und Haushalt, Material und Ausrüstung, Umsiedlungsaktion, Bautagebücher, Städtebau, Straßen und Wegebau, Entwässerung der Niederungsgebiete, Wasserwirtschaft und Versorgung, Energiewirtschaft, Hafenbau, Tankanlagen, Kran- und Hebeanlagen, Kanalbau, Eisenbahnanschlüsse, Barackenlager u.a. haftlager, Ziegelwerk, Bodenuntersuchungen, Vermessungen, Schneidspülverfahren, Abwicklung und Auflösung.

Erschließungszustand (Kommentar) Inventar

Literatur
Joachim H. Rudek: Der Rügenhafen – Die endlose Geschichte von der deutschen Kleinstaaterei bis zur DDR, Rostock 2000.

Verfasser/Stand MA 4; 2002
20 lfm, 615 AE 1951-1954
DVW 14-4  
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Abteilung I des Zentralen Vertragsgerichtes

Informationen zum Bestand
Das Staatliche Vertragsgericht wurde durch Verordnung der Regierung der DDR vom 6. Dez. 1951 geschaffen. Aufbau und Verfahren regelte ebenfalls eine Verordnung über die Aufgaben und Verfahrensweise zuletzt vom 12. März 1970 ( GBl. Der DDR II, S. 209ff).
Das Staatliche Vertragsgericht war kein Gericht, sondern ein zentrales Staatsorgan, das dem Ministerrat unterstellt war. Es gliederte sich in das Zentrale Vertragsgericht und die Bezirksvertragsgerichte. Die Vertragsgerichte waren zuständig für die Entscheidung von Streitigkeiten aus Wirtschaftsrechtsverhältnissen ( Einhaltung von Verträgen) und Vermögensrechten der volkseigenen und genossenschaftlichen Wirtschaft. Über Streitfälle wurde im Schiedsverfahren entschieden. Das Vertragsgericht konnte auch Verfahren zum Abschluß, zur Änderung oder Aufhebung von Verträgen einleiten. Sanktionen in Form von Zwangsgeldern oder Ordnungsstrafen wurden gegen Betriebe und Leiter bzw. Mitarbeiter von Betrieben verhängt. Der Abteilung I (= militärische Abteilung) waren die Sektoren „B-Arbeit“ (=Mobilmachung) und „vertragsgerichtliche Arbeit“ zugeordnet. Mit Hilfe der vertragsgerichtlichen Tätigkeit waren die Bestimmungen der Lieferverordnung (LVO) zur planmäßigen und bedarfsgerechten Ausrüstung der bewaffneten Kräfte aus der Wirtschaft durchzusetzen.

Aktenordnung
Bereits im Militärarchiv Potsdam wurden 17 ( ZVG 1 – 17) verzeichnet.
Die anderen Unterlagen waren noch bis 1990 zu praktischen Zwecken im Verwaltungsarchiv des Ministeriums für Nationale Verteidigung gelagert. Von dort gelangten sie über das Militärische Zwischenarchiv Potsdam in das Endarchiv Bundesarchiv-Militärarchiv nach Freiburg. Sie sind noch nicht endgültig verzeichnet und tragen noch die Signaturen ( AZN...) des Verwaltungsarchivs. Die Akten sind benutzbar

Überlieferung
Der Bestand enthält nur Verfahrensakten, Entscheidungen und sogenannte Nachprüfungsakten im vertragsgerichtlichen Verfahren.

Erschließungszustand (Kommentar) Kartei

Amtliche Druckschriften
Beschluß über die Aufgaben und die Arbeitsweise des Staatlichen Vertragsgerichts zur Sicherstellung von Lieferungen und Leistungen an die bewaffneten Organe vom 09. Juli 1969, in: Anordnungs- und Mitteilungsblatt Teil II, Nr. 9/74, A/1-3/4

Literatur DDR Handbuch, Köln 1979.

Verfasser/Stand MA 4; 2002
8,5 fm, 276 AE 1965-1989
DVW 14-5  
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Ingenieur-Technischer Außenhandel

Informationen zum Bestand
Im Ministerium für Nationale Verteidigung wurde für den Import und Export von Rüstungsgütern ( im internen Sprachgebrauch wurde der Begriff „spezieller Außenhandel“ geprägt) im Jahre 1956 die Ingenieur-Technische Verwaltung geschaffen. Sie unterstand dem Stellvertreter des Ministers für Technik und Bewaffnung.
Neben Export und Import gehörten auch die Gestaltung der Zusammenarbeit im Rat für Gegenseitige Wirtschaftshilfe (Comecon), die Entsendung von Spezialisten, der Austausch von Dokumentationen zu Waffensystemen und die Entwicklung der Lizenzproduktion und Reparaturtechnologie zu den Aufgaben der Verwaltung. Am 1. Juli 1961 wurde die Ingenieur-Technische Verwaltung in das Ministerium für Außenhandel und Innerdeutschen Handel überführt und in Ingenieur-Technische Hauptverwaltung umbenannt. Die militärische Aufgabenstellung blieb unverändert, die Offiziere und das übrige Personal blieben dem Ministerium für Nationale Verteidigung unterstellt. Die erneute Umbenennung in Ingenieur-Technischer Außenhandel konnte an Hand von Dokumenten noch nicht nachgewiesen werden. Es steht aber fest, dass diese Bezeichnung bis zur Auflösung des Ministeriums für Außenhandel bestehen blieb. Der Dienststelle waren Außenstellen in Rostock, Frankfurt/Oder und Bad Schandau unterstellt.

Aktenordnung
Der Bestand wurde im Militärarchiv Potsdam erschlossen. Die Bestandssignatur lautete ITA. Nach 1990 gelangten noch 3 Akteneinheiten aus den Jahre 1977-1982 in das Bundesarchiv-Militärarchiv. Von den Außenstellen sind keine Unterlagen überliefert.
Die Akten sind benutzbar

Überlieferung
Der Bestand enthält im wesentlichen Unterlagen über den Import und Export von Waffen und Technik sowie die Zusammenarbeit mit den Staaten des Warschauer Vertrages und China.
Die Unterlagen reichen nur bis zum Jahr 1982

Erschließungszustand (Kommentar)
Findkartei

Amtliche Druckschriften
Beschaffungsordnung des Ministers für Nationale Verteidigung vom 12. Nov. 1973, in: Anordnungs- und Miteilungsblatt, Teil III 34/73, G/5-1/9

Verfasser/Stand
MA 4; 2002
16 lfm, 524 AE 1956-1982
DVW 14-6  
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Hauptabteilung I beim Ministerium der Finanzen

Informationen zum Bestand
Mit der Anordnung Nr. 2/56 des Ministers für Nationale Verteidigung wurden die Hauptabteilung 1 ( später Hauptabteilung I) bei der Staatlichen Plankommision und die 1. Abteilung beim Ministerium der Finanzen aufgestellt. Die ersten Abteilungen bei den Ministerien und anderen zentralen Staatsorganen hatten die Aufgabe, die Belange der Landesverteidigung bei den zivilen Einrichtungen zu vertreten. Sie waren fachlich den jeweiligen Staatsorganen zugeordnet, aber truppendienstlich und disziplinar dem Ministerium für Nationale Verteidigung unterstellt.

Aktenordnung
Der Bestand umfaßt 78 Akteneinheiten. Davon wurden 28 im Militärarchiv Potsdam erschlossen. Sie tragen noch die Bestandssignatur MdF (= Ministerium der Finanzen), die übrigen Akten sind als „Geheime Kommandosache“ noch versiegelt, werden bei Bedarf aber geöffnet. Sie sind noch unter der Bezeichnung AZN zu bestellen.

Überlieferung
Der Bestand enthält Haushaltspläne auch für das Ministrium des Innern, die Zollverwaltung, den Ingenieurtechnischen Außenhandel, die Hauptverwaltung für Planung und die Staatsreserve beim Ministerrat. Zahlungsmittelabrechnungen sowie weitere Planungs- und Abrechnungsdokumente sind im Bestand vorhanden.

Erschließungszustand (Kommentar)
Findkartei

Verfasser/Stand
MA 4; 2002
3 lfm, 78 AE 1954-1985
DVW 14-7  
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Frequenzbüro

Informationen zum Bestand
Das Frequenzbüro wurde auf einen Beschluss der Sicherheitskommission des ZK der SED vom 23. Okt. 1959 aufgestellt. Dem Büro gehörten Mitarbeiter des Ministeriums für Nationale Verteidigung, des Ministeriums für Staatssicherheit und des Ministeriums für Post- und Fernmeldewesen an. Das Frequenzbüro war zuständig für die Koordinierung und Verteilung der Funkfrequenzen innerhalb der im Warschauer Vertrag vereinigten Länder. Leiter des Frequenzbüros war immer ein Angehöriger des MfNV. Er war gleichzeitig Vorsitzender der Frequenzkommission, deren Kompetenz noch weiter gesteckt war. Ihr gehörten neben den Vertretern des Frequenzbüros auch Mitarbeiter des Ministeriums für Verkehrswesen und des Zentralkomitees der SED an.

Aktenordnung
Bereits im Militärarchiv Potsdam wurden 12 AE des Frequenzbüros erschlossen. Sie sind noch unter der Signatur MfPF... zu zitieren. Sie umfassen den Zeitraum von 1959-1975. Der noch nicht endarchivisch bearbeitete Teil des Bestandes trägt noch die vorläufige Signatur AZN. Die Akten gelangten vom Verwaltungsarchiv des MfNV in das Bundesarchiv-Militärarchiv.

Überlieferung
Der Bestand enthält: Bildung der Frequenzkommission und des Frequenzbüros 1967-1972; STAN 1962-1981; Beschlüsse der Frequenzkommission 1961-1965; Frequenzordnung der DDR 1963-1977; Funkverbindungen im Verteidigungszustand 1971-1981; Auswertung der Ausbildungsjahre 1976-1987

Erschließungszustand (Kommentar)
Findkartei

Verfasser/Stand
MA 4; 2002
1,5 lfm, 45 AE 1959-1987
DVW 14-8  
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Nachrichteninstandsetzungsregiment 7212

Informationen zum Bestand
Die Dienststelle wurde auf Befehl des Ministers für Nationale Verteidigung Nr. 112/71 als Nachrichtenausbildungsbataillon mit Standort in Oschatz (Sachsen) aufgestellt. Die Unterstellung erfolgte unter den Minister für Post- und Fernmeldewesen. Truppendienstlich war das Bataillon dem Chef des Hauptstabes/ Chef Nachrichten zugeordnet. Auf der Grundlage dieses und des Nachrichtenbau- und Montagebataillons wurde 1975 auf Befehl des Ministers für Nationale Verteidigung das Nachrichteninstandsetzungsregiment gebildet. An der Unterstellung änderte sich nichts. Die Aufgabe bestand Zeit des Bestehens in der Wartung und Instandsetzung der Nachrichtenverbindungen der Deutschen Post im Interesse der Landesverteidigung.

Aktenordnung
Die überlieferten Akten sind vom Verwaltungsarchiv des MfNV über das Militärische Zwischenarchiv in das Bundesarchiv-Militärarchiv gelangt. Sie tragen noch die vorläufige Signatur AZN.

Überlieferung
Es sind nur die dienstlichen Chroniken der Jahrgänge 1974-1985 überliefert.

Erschließungszustand (Kommentar)
Findkartei

Verfasser/Stand
MA 4; 2002
0.3 lfm, 10 AE 1974-1985
DVW 14-9  
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Führung der Straßenbautruppen

Informationen zum Bestand
Der Beschluss des Nationalen Verteidigungsrates vom 25. März 1968 war Grundlage für die Aufstellung der Verwaltung Straßenbau beim Ministerium für Bauwesen. Im Juli 1969 erfolgte auf Weisung des Ministers für Bauwesen die Errichtung eines Aufbaustabes für die Straßenbautruppen in Potsdam-Rehbrücke.
Mit Wirkung vom 1. Febr. 1970 nahm die Führung der Straßenbautruppen ihre Tätigkeit auf. Der Stab verlegte 1971 in die Kasernenbauten nahe Neuseddin. Als militärischer Führungsstab war er dem Ministerium für Nationale Verteidigung unterstellt. In allen anderen Belangen ressortierte er vom Ministerium für Bauwesen. Dem Führungsstab wurden folgende Aufgaben gestellt: - Mitwirkung beim Bau der Kasernen der Führung der Straßenbautruppen im Raum Neuseddin, - Beschaffung von Bewaffnung, Technik und Ausrüstung der Straßenbautruppen, - Formierung der Straßenbautruppen sowie deren Aus- und Weiterbildung.

Aktenordnung
Die überlieferte Akteneinheit wurde im Militärarchiv Potsdam als „fremde“ Provenienz betrachtet und deshalb unter der Signatur MfB (= Ministerium für Bauwesen) verzeichnet.

Überlieferung
Gegenwärtig ist nur eine AE nachweisbar. Sie enthält die Weisungen für die Aufstellung der Straßenbautruppen und die grundsätzlichen Befehle mit den Aufgabenstellungen für die Jahre 1970-1972.

Erschließungszustand (Kommentar)
Kartei

Verfasser/Stand
MA 4; 2002
1 AE 1970-1971
DVW 14-10  
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Bereich Spezialbauwesen im Ministerium für Bauwesen

Informationen zum Bestand
Der Bereich Spezialbauwesen beim Ministerium für Bauwesen hatte die Aufgabe, Bauvorhaben auf dem Territorium der DDR im Interesse der Landesverteidigung zu planen, mit den zivilen Bauträgern zu koordinieren und mit den dafür geschaffenen Truppenteilen zu realisieren. Dem Bereich standen an unterstellten Einrichtungen und Truppen zur Verfügung: Führung der Straßenbautruppen, Straßenbauregiment, Straßenbrückenbauregiment, Hochbauregiment 7001 sowie das Institut für Spezialbauten der Bauakademie der DDR.
Truppendienstlich unterstand der Bereich Spezialbauwesen dem Ministerium für Nationale Verteidigung.

Aktenordnung
Die Akten wurden über das Verwaltungsarchiv des Ministeriums für Nationale Verteidigung an das Militärarchiv Potsdam abgeliefert und gelangten von dort in das Endarchiv Bundesarchiv-Militärarchiv Freiburg. Die Akten tragen noch die Potsdam-Signaturen MfB (=Ministerium für Bauwesen) bzw. AZN (=Signaturen des Verwaltungsarchivs). Die Akten sind benutzbar.

Überlieferung
Der Bestand enthält: Befehle und Anordnungen 1978-1989; STAN 1969-1982; Funktionsverteilungspläne 1980-1989: Chronik Führung der Straßenbautruppen 1969-1977; Finanzwirtschaft 1977-1988; Politische Arbeit (u.a. 1.-5. Delegiertenkonferenz der SED-Organisation; Kontrollen, Übergaben/Übernahmen 1978-1989; Mobilmachung/Ausbildung
1982-1989.

Erschließungszustand (Kommentar)
Findkartei

Verfasser/Stand
MA 4; 2002
1,5 lfm, 52 AE 1969-1989
DVW 14-11  
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Straßenbrückenbauregiment

Informationen zum Bestand
Das Straßenbrückenbauregiment wurde auf Befehl des Chefs der Straßenbautruppen Nr. 42/71 aufgestellt. Es wurde zunächst im Standort Neuseddin bis 1973 weiter formiert. Ab 15. Dez. 1972 verlegte das Regiment von Neuseddin in den Standort Seelow. Die Unterstellung erfolgte unter den Chef der Straßenbautruppen im Ministerium für Bauwesen. Der Truppenteil wurde zu Bauvorhaben in Berlin(Ost), Magdeburg, Bad Saarow, Seelow und beim Autobahnbau Berlin nach Rostock eingesetzt. Der Minister für Nationale Verteidigung verfügte mit Befehl Nr. 36/90 vom 15. März 1990 die Auflösung des Straßenbrückenbauregimentes.

Aktenordnung
Die Akten wurden über das Verwaltungsarchiv des Ministeriums für Nationale Verteidigung an das Militärarchiv Potsdam abgeliefert und gelangten von dort in das Endarchiv Bundesarchiv-Militärarchiv Freiburg. Die Akten tragen noch Signaturen des Verwaltungsarchivs (AZN). Die Akten sind geordnet aber noch nicht endgültig verzeichnet. Sie sind benutzbar.

Überlieferung
Der Bestand enthält: Befehle 1972-1985; Führungstätigkeit u.a. Aufgabenstellungen, Auskunftsberichte, Funktionsverteilungspläne, Nutzungspläne der Technik 1976-1990; Kaderarbeit/Stellenbesetzung 1973-1986, Finanzwirtschaft 1977-1988; Berichte zur politischen Arbeit 1976-1986; Chroniken 1971-1990; Ausbildung 1974-1989; Planung von Baumaßnahmen 1978-1986.

Erschließungszustand (Kommentar)
Findkartei

Verfasser/Stand
MA 4; 2002
1,9 lfm, 61AE 1976-1990
DVW 14-12  
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Hochbauregiment 7001
Online-Findbuch

Informationen zum Bestand
Das Hochbauregiment 7001 wurde auf Befehl des Ministers für Nationale Verteidigung Nr. 125/78 vom 15. Dez. 1978 aufgestellt. Standort war Seelow. Offensichtlich gab es noch ein zweites Hochbauregiment 7002, das aber mit Anordnung Nr. 11/83 des Stellvertreter des Ministers für Bauwesen und Chef Spezialbauwesen aufgelöst wurde. Seine Teile wurden in das Hochbauregiment 7001 eingegliedert. Das Regiment hatte folgende Aufgaben zu erfüllen: Pioniermäßige Sicherstellung auf dem Territorium mit Auslösung höherer Stufen der Gefechtsbereitschaft sowie Durchführung von Bauaufgaben im Interesse der Landesverteidigung.

Aktenordnung
Die Akten wurden über das Verwaltungsarchiv des Ministeriums für Nationale Verteidigung an das Militärarchiv Potsdam abgeliefert und gelangten von dort in das Endarchiv Bundesarchiv-Militärarchiv Freiburg. Die Akten tragen noch Signaturen des Verwaltungsarchivs (AZN). Die Akten sind geordnet aber noch nicht endgültig verzeichnet. Sie sind benutzbar

Überlieferung
Der Bestand enthält: Befehle und Anordnungen, Protokolle von Dienstbesprechungen, Kalenderpläne, Objektausstattungspläne 1977-1988; Kontrollberichte 1980-1987, Kaderprogramme und Kampfbestandsmeldungen 1978-1984, Finanzwirtschaft 1978-1984; Übergabe/Übernahme der Dienstgeschäfte 1979-1989; Chroniken 1978-1989; Gefechtsbereitschaft 1979-1989, Ausbildung 1978-1988; Bauunterlagen 1981-1989.

Erschließungszustand (Kommentar)
Findkartei

Verfasser/Stand
MA 4; 2002
2,75 lfm, 97 AE 1977-1989
DVW 14-14  
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Bereich Spezielle Transportaufgaben

Informationen zum Bestand
Im Zusammenhang mit der Aufstellung des Eisenbahnregimentes (DVW 14-15) wurde wahrscheinlich als Führungsorgan der Chef der Eisenbahntruppen im Ministerium für Verkehr installiert. Truppendienstlich wurde er dem Chef Militärtransportwesen im Ministerium für Nationale Verteidigung unterstellt. In fachlichen Fragen war er im Ministerium für Verkehr der DDR angebunden. Möglicherweise wurde dieser Dienstposten im Jahre 1977 gestrichen. Seine Aufgaben wurden in der Folge durch den Bereich Spezielle Transport- und Bauaufgaben übernommen.

Aktenordnung
Die Akten wurden über das Verwaltungsarchiv des Ministeriums für Nationale Verteidigung an das Militärarchiv Potsdam abgeliefert und gelangten von dort in das Endarchiv Bundesarchiv-Militärarchiv Freiburg. Die Akten wurden als fremde Provenienzen verzeichnet. Sie tragen noch die alte Bestandssignatur MfV (Ministerium für Verkehr) bzw.Signaturen des Verwaltungsarchivs (AZN). Die Akten sind geordnet aber noch nicht endgültig verzeichnet. Sie sind benutzbar.

Überlieferung
Der Bestand enthält die Überlieferung des Chefs der Eisenbahntruppen und des Bereichs Spezielle Transport- und Bauaufgaben: Befehle1969-1973 und 1982-1989; Leitungsvorlagen und Analysen zum Stand der Aufstellung der Eisenbahntruppen 1970-1973; STAN 1975-1990; Ausbildungs- und Übungsunterlagen 1970-1989

Erschließungszustand (Kommentar)
Findkartei

Verfasser/Stand
MA 4; 2002
0,5 lfm, 15 AE 1969-1989
DVW 14-15  
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Eisenbahnbauregiment 7106

Informationen zum Bestand
Das Eisenbahnbauregiment wurde auf Befehl des Chefs der Eisenbahnbautruppen Nr. 05/70 am 1. Sept. 1970 zunächst im verkürzten Bestand im Standort Gehren (Kreis Luckau) aufgestellt. Nach Auffüllung mit Personal verlegte der Stab ab Mai 1971 nach Walddrehna. Das Regiment war eine zentrale Dienststelle der Deutschen Reichsbahn. Es unterstand dem Chef der Eisenbahnbautruppen im Ministerium für Verkehrswesen. In truppendienstlichen Fragen war das Regiment dem Chef Transportwesen im Ministerium für Nationale Verteidigung nachgeordnet. Seine Aufgaben bestanden im Frieden im Erbringen von Bau- und Montageleistungen für die Reichsbahn. Im Krieg hätte es für die eisenbahnmäßige Sicherstellung der Kampfhandlungen Verantwortung getragen.

Aktenordnung
Die Akten wurden über das Verwaltungsarchiv des Ministeriums für Nationale Verteidigung an das Militärarchiv Potsdam abgeliefert und gelangten von dort in das Endarchiv Bundesarchiv-Militärarchiv Freiburg. Die Akten tragen noch Signaturen des Verwaltungsarchivs (AZN). Die Akten sind geordnet, aber noch nicht endgültig verzeichnet. Sie sind benutzbar

Überlieferung
Der Bestand enthält: Chroniken 1971-1989; Übergabe/Übernahme der Dienstgeschäfte 1980-1989; Auswertung der Ausbildungsjahre im Regiment und der Technischen Basis 7111
1984-1985; Mobilmachungsübungen 1988-1989

Erschließungszustand (Kommentar)
Findkartei

Verfasser/Stand
MA 4; 2002
0,2 lfm, 6 AE 1971-1989
DVW 14-16  
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Militärische Hauptabteilung beim Ministerium für Hoch- und Fachschulwesen

Informationen zum Bestand
Auf der Grundlage des Befehls Nr. 142/62 des Ministers für Nationale Verteidigung über die militärische Ausbildung der Studenten und Fachschüler und die Bildung von Militärischen Abteilungen erfolgte mit Wirkung vom 1. März 1963 die Aufstellung der Militärischen Abteilung beim Staatssekretariat für Hoch- und Fachschulwesen (ab 1967 Ministerium). Sie hatte die Aufgabe, die Organisation und Durchführung der militärischen Ausbildung der Studenten und Fachschüler in den unterstellten Militärischen Abteilungen anzuleiten und zu kontrollieren. Die unterstellten Militärischen Abteilungen wurden bei Hochschulen in Berlin(Ost), Leipzig, Rostock, Magdeburg, Erfurt, Ilmenau, Bautzen, Dresden. Meißen, Zwickau und Karl-Marx-Stadt (heute Chemnitz) angebunden. Die Militärischen Abteilungen bildeten zunächst an den Hochschuleinrichtungen gediente Reservisten für eine militärische Tätigkeit als Gruppenführer, Zugführer und Kompaniechef aus, ungediente Reservisten erhielten eine Grundausbildung. Bereits im Jahre 1964 wurden in 45 Lagern 10508 Studenten militärisch ausgebildet. 1965 erfolgte die Umbenennung der Abteilung in „Militärische Hauptabteilung“. Ab 1965 konnte das bisherige Lager Seelingstädt von der SDAG Wismut erworben und als eigene Ausbildungseinrichtung der Militärischen Hauptabteilung genutzt und ausgebaut werden. Die Ausbildung der Studenten wurde bis 1989 beibehalten. Am 4. Jan. 1990 bestätigte der Minister für Nationale Verteidigung, Admiral Hoffmann, einen Plan der Maßnahmen, auf dessen Grundlage, die Auflösung aller Strukturelemente der militärischen Ausbildung von Studenten erfolgte.
Leiter: Major Nier 1963 GM Staimer 1963-1969 GM Vogt 1969-1973 O Uhlmann 1973-1974 GL Lange 1974-1983 GM Zabelt 1983-1990

Überlieferung
Von der Militärischen Hauptabteilung ist nur die Chronik überliefert. Diese befindet sich im Bestand Ministerium für Nationale Verteidigung/Hauptinspekteur. Sie ist noch nicht endarchivisch erschlossen. Sie hat die Signatur AZN 31 603.

Erschließungszustand (Kommentar)
Findkarte

Amtliche Druckschriften
AMBL des Ministeriums für Nationale Verteidigung

Verfasser/Stand
MA 4; 2002
0,05 lfm, 1 AE 1963-1990
DVW 14-17  
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Abteilung Zivilverteidigung Ministerium für Hoch- und Fachschulwesen

Informationen zum Bestand
In allen Ministerien und anderen zentralen Staatsorganen der DDR waren je nach Bedeutung militärische Bereiche, die in diesen Behörden die Belange der bewaffneten Kräfte zu vertreten hatten. Die Abteilung Zivilverteidigung im Ministerium für Hoch- und Fachschulwesen hatte die Ausbildung der Studenten im „Fach“ Zivilverteidigung zu führen.

Aktenordnung
Die Unterlagen der Abteilung Zivilverteidigung wurden mit Protokoll Nr. 2/85 an das Militärarchiv der DDR übergeben. Sie sind erschlossen und sind bis zur endgültigen Bearbeitung noch unter der Bestandssignatur ZV zu finden. Der Teilbestand gehört zum zusammengefaßten Bestand „Militärische Anteile an zivilen Ressorts“.

Überlieferung
Es sind sechs Akten mit den Signaturen ZV 197 bis ZV 201 überliefert. Sie enthalten Grundsätze zur Ausbildung an den Hoch- und Fachschulen im Fach Zivilverteidigung, Ausbildungsprogramme sowie Auswertung der Zivilverteidigungsausbildung.

Erschließungszustand (Kommentar)
Kartei

Verfasser/Stand
MA 4; 2002
0,1 lfm, 6 AE 1968-1975
DVW 14-18  
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Militärmedizinische Sektion Greifswald

Informationen zum Bestand
Militärische Hochschuleinrichtung zur Aus- und Weiterbildung von Hoch- und Fachschulkadern des medizinischen Dienstes der Nationalen Volksarmee.
Am 5. Okt. 1956 wurde die während des Sommers 1955 in Greifswald aufgestellte Dienststelle zur Ausbildung medizinischer Kader nach strukturellen und personellen Veränderungen als Militärmedizinische Sektion der NVA in die Streitkräfte der DDR übernommen. Am 15. Jan. 1964 erfolgte ihre Angliederung an die Universität Greifswald unter Beibehaltung ihres Charakters als NVA-Dienststelle. Die Sektion führte an ihren Instituten und Lehrstühlen die gesellschaftswissenschaftliche, militärische und spezialfachliche Aus- und Weiterbildung durch. Zu ihren Aufgaben gehörten ferner die militärmedizinische Forschung, die militärmedizinische Information und Dokumentation sowie die rechentechnische Bearbeitung und Aufbereitung militärmedizinischer Daten für den Führungsprozess im medizinischen Dienst der NVA. Die medizinische, stomatologische und pharmazeutische Hochschulausbildung erfolgte im Bereich Medizin der Universität. Am 26 Febr. 1970 wurde die Fakultät für Militärmedizin der Universität gegründet. Sie erhielt das Promotionsrecht sowie das Recht zur Erteilung der Lehrbefähigung (Facultas docendi) für Militärmedizin. Mit der Gründung der Militärmedizinischen Akademie Ende 1981 gingen an deren Wissenschaftlichen Rat die Rechte der Fakultät über. Die Sektion gab die Zeitschrift für Militärmedizin heraus.

Aktenordnung
Der Bestand ist 1992 an das Militärische Zwischenarchiv Potsdam abgegeben worden. Er ist noch nicht archivisch bearbeitet. Unter der Nr. M 002/92 ist das Abgabeverzeichnis der Medigreif GmbH ( Nachfolgeeinrichtung der Militärmedizinischen Sektion) im Findmittelraum des Referates MA 4 abgelegt. Vom Militärischen Zwischenarchiv Potsdam sind die Unterlagen in das Bundesarchiv-Militärarchiv transportiert worden.

Überlieferung
Der Bestand enthält Unterlagen über die Ausbildung ( Diplom- und Promotionsunterlagen), Fähnrich- und Reservistenlehrgäne, Lehrprogramme, Matrikelverzeichnisse, und Unterlagen der Gesellschaft für Militärmedizin. Zur Zeit sind für Anfragen die Prüfungsregister für Ärzte, Zahnärrzte und Apotheker nutzbar (Findmittelraum).

Erschließungszustand (Kommentar)
Abgabeverzeichnis

Amtliche Druckschriften
Stellung und Aufgaben der Militärmedizinischen Sektion an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität und die Bildung der Fakultät für Militärmedizin des Wissenschaftlichen Rates ( AMBL F/4-4/2)

Literatur
Zeitschrift für Militärmedizin

Verfasser/Stand
MA 4; 2002
8 lfm, 240 AE 1958-1990
DVW 14-19  
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Sektion Militärisches Transport- und Nachrichtenwesen an der Hochschule für Verkehrswesen "Friedrich List"

Informationen zum Bestand
Auf Befehl Nr. 79/71 des Ministers für Nationale Verteidigung vom 27. Mai 1971 wurde an der Hochschule für Verkehrswesen in Dresden die Sektion Militärisches Transport- und Nachrichtenwesen (SMTN) aufgestellt. Sie hatte die Aufgabe, vor allem die Heran- und Weiterbildung akademischer Kader des Militärtransportwesens und des militärischen Nachrichtenwesens (Funk- und Fernmeldewesen) durchzuführen. Außerdem waren Forschungsthemen der Hochschule unter militärischen Aspekten sowie eigene Themen zu bearbeiten. Die Sektion war in folgende Lehrstühle gegliedert:
1. Lehrstuhl Gesellschaftswissenschaften 2. Lehrstuhl Operativ-taktische Ausbildung 3. Lehrstuhl Militärtransportwesen/Nutzung 4. Lehrstuhl Militärtransportwesen/Technische Sicherstellung 5. Lehrstuhl Militärisches Nachrichtenwesen Kommandeur der Sektion war Generalmajor Prof. Dr. Ing Korndörfer 1971-1989

Aktenordnung
Die überlieferten Akten sind vom Verwaltungsarchiv des MfNV über das Militärische Zwischenarchiv in das Bundesarchiv-Militärarchiv gelangt. Akten, die im Potsdamer Militärarchiv bearbeitet wurden, tragen die Signatur HfV (= Hochschule für Verkehrswesen), die aus dem Verwaltungsarchiv des Ministeriums für Nationale verteidigung übergebenen Unterlagen sind noch unter der Signatur AZN zu finden. Der Bestand ist sachlich gegliedert.

Überlieferung
Der Bestand enthält: Militärische Bestimmungen 1972-1974; Jahresplanung 1971-1986; Konferenzen 1972-1985; Kaderarbeit 1972-1986 Chroniken 1971-1982; Forschungspläne und Ausarbeitungen u.a. von Oberst a.D. Watzdorf; STAN 1969-1971, Doumente der akademischen Ausbildung und Ausbildungsprogramme 1974-1987, Übungen 1975-1987, Auswertung der Ausbildungsjahre 1975-1984

Erschließungszustand (Kommentar)
Findkartei

Verfasser/Stand
MA 4; 2002
2,5 lfm, 80 AE 1971-1987
DVW 14-20  
Druckansicht
Ausbildungseinrichtung Seelingstädt

Informationen zum Bestand
Im März 1965 begannen die Verhandlungen mit der SDAG Wismut zur Übergabe/Übernahme eines freiwerdenden Wohnlagers. Dort sollten Studenten von Universitäten, Hoch- und Fachschulen militärisch aus- und weitergebildet werden. Das Ausbildungslager „Peter Göring“ (Namensverleihung erfolgte 1967) wurde zunächst in die Rechtsträgerschaft der Technischen Universität Dresden übernommen. Im Jahr 1970 erfolgte die Unterstellung unter die Militärische Hauptabteilung beim Ministerium für Hoch- und Fachschulwesen. In der Folge wurde die Ausbildung der Studenten unter der Leitung der Militärischen Abteilungen (s. DVW 14-16), die an den Standorten der Hochschulen eingerichtet waren, jährlich in mehreren Lehrgängen durchgeführt. 1975 erfolgte die Umbenennung in Ausbildungseinrichtung „Peter Göring“.
In den Jahren bis 1989 wurden Studenten zu Reserveoffizieren bzw. zu Unteroffizieren in Dienststellungen des Bereiches Landstreitkräfte aus- und weitergebildet. Die militärische Ausbildung wurde auf Anweisung des Ministeriums für Hoch- und Fachschulwesen zum festen Bestand des Regelstudiums. Zum 31. Aug. 1990 erfolgte die Auflösung der Ausbildungseinrichtung.

Aktenordnung
Es sind zur Zeit nur 2 Chroniken nachzuweisen. Sie wurden über das Verwaltungsarchiv des Ministeriums für Nationale Verteidigung an das Bundesarchiv-Militärarchiv abgeliefert.
Die Chroniken sind unter der Archivsignatur AZN 31283 und AZN 31284 nachgeweisen.

Überlieferung
Chroniken der Ausbildungseinrichtung

Erschließungszustand (Kommentar)
Findkartei

Weitere Überlieferung
DVW 14-16, Militärische Hauptabteilung beim Ministerium für Hoch- und Fachschulwesen

Amtliche Druckschriften
AMBL F/4

Verfasser/Stand
MA 4; 2002
0.06 lfm, 2 AE 1965-1990
DVW 14-21  
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Straßenbauregiment 7002 

Informationen zum Bestand
Das Straßenbauregiment wurde zunächst unter der Bezeichnung Straßenbauregiment 2 im Standort Neuseddin aufgestellt. Die Umbenennung erfolgte möglicherweise im Zusammenhang mit der Bildung des Straßenbauregimentes 7008. Das Regiment hatte die Aufgabe, im Verteidigungszustand die straßenmäßige Sicherstellung von militärischen Verbänden zu gewährleisten. Im Frieden waren Bauleistungen für militärische und gesellschaftliche Zwecke zu erbringen. Das Regiment erhielt 1976 den Traditionsnamen „Robert Siewert“. Das Regiment war fachlich dem Ministerium für Bauwesen unterstellt, truppendienstlich dem Ministerium für Nationale Verteidigung.

Aktenordnung
Die überlieferten Akten sind vom Verwaltungsarchiv des MfNV über das Militärische Zwischenarchiv Potsdam in das Bundesarchiv-Militärarchiv gelangt. Sie sind unter der Signatur AZN... zu finden. Der Bestand ist sachlich gegliedert. Er ist benutzbar.

Überlieferung
Der Bestand enthält: Finanzökonomie 1977-1989; Chroniken 1970-1989; Stärkemeldungen und soziologische Zusammensetzung der Einberufungen 1978-1989; Übungen 1973-1987; Aufgaben und Auswertung der Ausbildungsjahre 1970-1987

Erschließungszustand (Kommentar)
Findkartei

Verfasser/Stand
MA 4; 2002
1 lfm, 26 AE 1970-1989
DVW 14-22  
Druckansicht
Straßenbauregiment 7008

Informationen zum Bestand
Das Straßenbauregiment 7008 wurde in Etappen vom 1. Dez. 1987 bis 30. Nov. 1988 aufgestellt. Im Verteidigungszustand hätte das Regiment eine Straßenkommandantendienstbrigade formiert. Im Frieden hatte der Truppenteil unter anderem im Kernkraftwerk Stendal und bei der Deutschen Reichsbahn Bauleistungen zu erbringen. Die Unterstellung erfolgte unter den Chef Spezialbauwesen im Ministerium für Bauwesen. Das Regiment wurde aus dem Personalbestand folgender Truppenteile aufgefüllt: Straßenbauregiment 7002, Straßenbrückenbauregiment 7004 und Hochbauregiment 7001. Standort war Neuseddin bei Potsdam.

Aktenordnung
Die überlieferten Akten sind vom Verwaltungsarchiv des MfNV über das Militärische Zwischenarchiv Potsdam in das Bundesarchiv-Militärarchiv gelangt. Sie sind unter der Signatur AZN... zu finden. Der Bestand ist benutzbar.

Überlieferung
Es sind nur 3 Akteneinheiten überliefert: Chronik 1988/89; Gefechtsbereitschaft 1988; Aufgabenstellung und Auswertung des Ausbildungsjahres 1988/89

Erschließungszustand (Kommentar)
Findkartei

Verfasser/Stand
MA 4; 2002
0,09 lfm, 3 AE 1988-1989
DVW 15  
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Hauptverwaltung Zivilverteidigung

Informationen zum Bestand
Der Aufbau der Zivilverteidigung begann in der DDR Mitte der 50er Jahre. Von 1955 – 1957 existierte eine Verwaltung „Aktiver Brandschutz“. Am 11. Febr. 1958 wurde ein Luftschutzgesetz erlassen. In den staatlichen Einrichtungen - Ministerien, Räten der Bezirke und Kreise sowie in den Städten und wichtigen Betrieben wurden Einsatzgruppen des Luftschutzes gebildet. Am 16. Sept. 1970 erließ die Volkskammer das Gesetz über die Zivilverteidigung. Von da an wurde über den Katastrophenschutz hinaus, der Einsatz bei militärischen Auseinandersetzungen in die Zivilverteidigung einbezogen. Die Hauptverwaltung Zivilverteidigung im Ministerium des Innern führte und koordinierte alle Schutzmaßnahmen. In den Bezirken, Kreisen und Städten wurden jetzt Stäbe der ZV eingerichtet.
Ab 1976 wurde die Zivilverteidigung dem Ministerium für Nationale Verteidigung unterstellt. Die Aufgaben der Zivilverteidigung bestanden in: - dem Schutz der Bevölkerung bei Kriegshandlungen, - dem Schutz der Wirtschaft, - der Vorbereitung von Einsatzkräften der ZV und - dem Katastrophenschutz.

Aktenordnung
Die Akten der Zivilverteidigung wurden in mehreren Abgaben von der Hauptverwaltung Zivilverteidigung ungeordnet an das Militärarchiv Potsdam abgegeben .Die innere Ordnung wurde auf der Grundlage eines im Archiv angefertigten Ordnungsschemas hergestellt. Nach der Tektonik des Bundesarchivs erhält der Bestand die Bestandssignatur DVW 15. Bis zur endgültigen Bearbeitung im Bundesarchiv-Militärarchiv ist noch die Bestandsbezeichnung ZV
zu verwenden.

Überlieferung
Der Bestand enthält die Akten des Leiters der HV Zivilverteidigung, seiner Stellvertreter und der Abteilungen. Auf längere Zeit befinden sich Akten der Zivilverteidigung bis 1990 noch im Amt für Zivilschutz in Bonn.

Erschließungszustand (Kommentar)
Kartei, Archivinformation

Literatur
Niederstrasser, Karin: Zur Geschichte der Zivilverteidigung der DDR, Materialstudie, Militärgeschichtliches Forschungsamt Potsdam.
Im Dienste der Partei: Handbuch der bewaffneten Organe der DDR/ Torsten Diedrich...(Hg). Berlin 1998.

Verfasser/Stand
MA 4; 2002
4 lfm, 172 AE 1955-1977
DVW 16  
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Institut der Zivilverteidigung

Informationen zum Bestand
Das Institut der Zivilverteidigung „Otto Grotewohl“ wurde 1978 in Beeskow aufgestellt. Hervorgegangen aus der Zentralschule des Aktiven Brandschutzes (1955), wechselten die Bezeichnungen wie folgt: Spezialschule des Luftschutzes, Zentralschule der Zivilverteidigung, Fachschule der Zivilverteidigung. Mit der Umbenennung in Institut der Zivilverteidigung begann die Hochschulausbildung. Das Recht zur Verleihung von Diplomen nach bestandenem Staatsexamen erhielt das Institut 1982. Ab 1983 begann die vierjährige Diplomausbildung der Offiziersschüler. Neben der Aus- und Weiterbildung der Offiziere hatte das Institut auch die Aufgabe, ehrenamtliche Kräfte der Zivilverteidigung zu schulen.

Aktenordnung
Die Akten der Zivilverteidigung wurden in mehreren Abgaben von der Hauptverwaltung Zivilverteidigung ungeordnet an das Militärarchiv Potsdam abgegeben .Die innere Ordnung wurde auf der Grundlage eines im Archiv angefertigten Ordnungsschemas hergestellt. Nach der Tektonik des Bundesarchivs erhält der Bestand die Bestandssignatur DVW 15. Bis zur endgültigen Bearbeitung im Bundesarchiv-Militärarchiv ist noch die Bestandsbezeichnung ZV
zu verwenden.

Überlieferung
Der Bestand enthält nur Unterlagen der Vorgängereinrichtungen des Instituts der Zivilverteidigung. Dabei sind Arbeitsordnungen, Statuten, Organisationsstrukturen, Neuerer-, Sport- und Parteiarbeit sowie allgemeine Ausbildungsfragen.

Erschließungszustand (Kommentar)
Kartei, Archivinformation

Literatur
Niederstrasser, Karin: Zur Entwicklung des Instituts der Zivilverteidigung „Otto Grotewohl“
1958 – 1983, Phil. Diss. A. Potsdam 1988. (Ms).

Verfasser/Stand
MA 4; 2002
1 lfm, 31 AE 1955-1977
DVW 17-1  
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Stab der Zivilverteidigung Rostock

Informationen zum Bestand
Mit der Überleitung des Luftschutzes in die Zivilverteidigung Ende der 60er Jahre wurden verschiedene Maßnahmen getroffen, um die Tätigkeit der Zivilschutzeinheiten wirksamer zu gestalten. Nach Erlass des Gesetzes über die Zivilverteidigung am 16. Sept. 1970 konstituierter sich der Stab der ZV der DDR und die Stäbe der ZV der Bezirke und Kreise, die den Leitern der unmittelbar unterstellt waren. Die Luftschutzkomitees der Städte, Gemeinden, Betriebe und Einrichtungen wurden in Komitees der ZV umgebildet. Die bestehenden Luftschutzformationen wurden Territoriale Einsatzkräfte der ZV.

Aktenordnung
Die Akten der Zivilverteidigung wurden in mehreren Abgaben von der Hauptverwaltung Zivilverteidigung ungeordnet an das Militärarchiv Potsdam abgegeben .Die innere Ordnung wurde auf der Grundlage eines im Archiv angefertigten Ordnungsschemas hergestellt. Nach der Tektonik des Bundesarchivs erhält der Bestand die Bestandssignatur DVW 17. Bis zur endgültigen Bearbeitung im Bundesarchiv-Militärarchiv ist noch die Bestandsbezeichnung ZV
zu verwenden. Der Bestand ist nicht vollständig. Auf längere Zeit befinden sich Akten der Zivilverteidigung bis 1990 noch im Amt für Zivilschutz in Bonn

Überlieferung
Im Bestand DVW 17 sind folgende Einzelprovenienzen zusammengefasst: DVW 17-1 Bezirksstab der ZV Rostock, DVW 17-2 Bezirksstab der ZV Schwerin, DVW 17-3 Bezirksstab der ZV Potsdam, DVW 17-4 Bezirksstab der ZV Frankfurt/Oder, DVW 17-5 Bezirksstab der ZV Cottbus, DVW 17-6 Bezirksstab der ZV Magdeburg, DVW 17-7 Bezirksstab der ZV Leipzig, DVW 17-8 Bezirksstab der ZV Gera, DVW 17-9 Bezirksstab der ZV Suhl, DVW 17-10 Bezirksstab der ZV Dresden, DVW 17-11 Bezirksstab der ZV Karl-Marx-Stadt, DVW 17-12 Bezirksstab der ZV Berlin, DVW 17-13 Bezirksstab der ZV SDAG Wismut. Die Akten dokumentieren die regionale Entwicklung vom Aktiven Brandschutz zur Zivilverteidigung in den Bezirken der DDR.

Erschließungszustand (Kommentar)
Kartei, Archivinformation

Literatur
Im Dienste der Partei: Handbuch der bewaffneten Organe der DDR/ Torsten Diedrich...(Hg).
Berlin 1998.

Verfasser/Stand
MA 4; 2002
3 lfm, 101 AE 1958-1975
DVW 17-2  
Druckansicht
Stab der Zivilverteidigung Schwerin

Informationen zum Bestand
Mit der Überleitung des Luftschutzes in die Zivilverteidigung Ende der 60er Jahre wurden verschiedene Maßnahmen getroffen, um die Tätigkeit der Zivilschutzeinheiten wirksamer zu gestalten. Nach Erlass des Gesetzes über die Zivilverteidigung am 16. Sept. 1970 konstituierter sich der Stab der ZV der DDR und die Stäbe der ZV der Bezirke und Kreise, die den Leitern der unmittelbar unterstellt waren. Die Luftschutzkomitees der Städte, Gemeinden, Betriebe und Einrichtungen wurden in Komitees der ZV umgebildet. Die bestehenden Luftschutzformationen wurden Territoriale Einsatzkräfte der ZV.

Aktenordnung
Die Akten der Zivilverteidigung wurden in mehreren Abgaben von der Hauptverwaltung Zivilverteidigung ungeordnet an das Militärarchiv Potsdam abgegeben .Die innere Ordnung wurde auf der Grundlage eines im Archiv angefertigten Ordnungsschemas hergestellt. Nach der Tektonik des Bundesarchivs erhält der Bestand die Bestandssignatur DVW 17. Bis zur endgültigen Bearbeitung im Bundesarchiv-Militärarchiv ist noch die Bestandsbezeichnung ZV
zu verwenden. Der Bestand ist nicht vollständig. Auf längere Zeit befinden sich Akten der Zivilverteidigung bis 1990 noch im Amt für Zivilschutz in Bonn

Überlieferung
Im Bestand DVW 17 sind folgende Einzelprovenienzen zusammengefasst: DVW 17-1 Bezirksstab der ZV Rostock, DVW 17-2 Bezirksstab der ZV Schwerin, DVW 17-3 Bezirksstab der ZV Potsdam, DVW 17-4 Bezirksstab der ZV Frankfurt/Oder, DVW 17-5 Bezirksstab der ZV Cottbus, DVW 17-6 Bezirksstab der ZV Magdeburg, DVW 17-7 Bezirksstab der ZV Leipzig, DVW 17-8 Bezirksstab der ZV Gera, DVW 17-9 Bezirksstab der ZV Suhl, DVW 17-10 Bezirksstab der ZV Dresden, DVW 17-11 Bezirksstab der ZV Karl-Marx-Stadt, DVW 17-12 Bezirksstab der ZV Berlin, DVW 17-13 Bezirksstab der ZV SDAG Wismut. Die Akten dokumentieren die regionale Entwicklung vom Aktiven Brandschutz zur Zivilverteidigung in den Bezirken der DDR.

Erschließungszustand (Kommentar)
Kartei, Archivinformation

Literatur
Im Dienste der Partei: Handbuch der bewaffneten Organe der DDR/ Torsten Diedrich...(Hg).
Berlin 1998.

Verfasser/Stand
MA 4; 2002
3 lfm, 101 AE 1958-1975
DVW 17-3  
Druckansicht
Stab der Zivilverteidigung Potsdam

Informationen zum Bestand
Mit der Überleitung des Luftschutzes in die Zivilverteidigung Ende der 60er Jahre wurden verschiedene Maßnahmen getroffen, um die Tätigkeit der Zivilschutzeinheiten wirksamer zu gestalten. Nach Erlass des Gesetzes über die Zivilverteidigung am 16. Sept. 1970 konstituierter sich der Stab der ZV der DDR und die Stäbe der ZV der Bezirke und Kreise, die den Leitern der unmittelbar unterstellt waren. Die Luftschutzkomitees der Städte, Gemeinden, Betriebe und Einrichtungen wurden in Komitees der ZV umgebildet. Die bestehenden Luftschutzformationen wurden Territoriale Einsatzkräfte der ZV.

Aktenordnung
Die Akten der Zivilverteidigung wurden in mehreren Abgaben von der Hauptverwaltung Zivilverteidigung ungeordnet an das Militärarchiv Potsdam abgegeben .Die innere Ordnung wurde auf der Grundlage eines im Archiv angefertigten Ordnungsschemas hergestellt. Nach der Tektonik des Bundesarchivs erhält der Bestand die Bestandssignatur DVW 17. Bis zur endgültigen Bearbeitung im Bundesarchiv-Militärarchiv ist noch die Bestandsbezeichnung ZV
zu verwenden. Der Bestand ist nicht vollständig. Auf längere Zeit befinden sich Akten der Zivilverteidigung bis 1990 noch im Amt für Zivilschutz in Bonn

Überlieferung
Im Bestand DVW 17 sind folgende Einzelprovenienzen zusammengefasst: DVW 17-1 Bezirksstab der ZV Rostock, DVW 17-2 Bezirksstab der ZV Schwerin, DVW 17-3 Bezirksstab der ZV Potsdam, DVW 17-4 Bezirksstab der ZV Frankfurt/Oder, DVW 17-5 Bezirksstab der ZV Cottbus, DVW 17-6 Bezirksstab der ZV Magdeburg, DVW 17-7 Bezirksstab der ZV Leipzig, DVW 17-8 Bezirksstab der ZV Gera, DVW 17-9 Bezirksstab der ZV Suhl, DVW 17-10 Bezirksstab der ZV Dresden, DVW 17-11 Bezirksstab der ZV Karl-Marx-Stadt, DVW 17-12 Bezirksstab der ZV Berlin, DVW 17-13 Bezirksstab der ZV SDAG Wismut. Die Akten dokumentieren die regionale Entwicklung vom Aktiven Brandschutz zur Zivilverteidigung in den Bezirken der DDR.

Erschließungszustand (Kommentar)
Kartei, Archivinformation

Literatur
Im Dienste der Partei: Handbuch der bewaffneten Organe der DDR/ Torsten Diedrich...(Hg).
Berlin 1998.

Verfasser/Stand
MA 4; 2002
3 lfm, 101 AE 1958-1975
DVW 17-4  
Druckansicht
Stab der Zivilverteidigung Frankfurt/Oder

Informationen zum Bestand
Mit der Überleitung des Luftschutzes in die Zivilverteidigung Ende der 60er Jahre wurden verschiedene Maßnahmen getroffen, um die Tätigkeit der Zivilschutzeinheiten wirksamer zu gestalten. Nach Erlass des Gesetzes über die Zivilverteidigung am 16. Sept. 1970 konstituierter sich der Stab der ZV der DDR und die Stäbe der ZV der Bezirke und Kreise, die den Leitern der unmittelbar unterstellt waren. Die Luftschutzkomitees der Städte, Gemeinden, Betriebe und Einrichtungen wurden in Komitees der ZV umgebildet. Die bestehenden Luftschutzformationen wurden Territoriale Einsatzkräfte der ZV.

Aktenordnung
Die Akten der Zivilverteidigung wurden in mehreren Abgaben von der Hauptverwaltung Zivilverteidigung ungeordnet an das Militärarchiv Potsdam abgegeben .Die innere Ordnung wurde auf der Grundlage eines im Archiv angefertigten Ordnungsschemas hergestellt. Nach der Tektonik des Bundesarchivs erhält der Bestand die Bestandssignatur DVW 17. Bis zur endgültigen Bearbeitung im Bundesarchiv-Militärarchiv ist noch die Bestandsbezeichnung ZV
zu verwenden. Der Bestand ist nicht vollständig. Auf längere Zeit befinden sich Akten der Zivilverteidigung bis 1990 noch im Amt für Zivilschutz in Bonn

Überlieferung
Im Bestand DVW 17 sind folgende Einzelprovenienzen zusammengefasst: DVW 17-1 Bezirksstab der ZV Rostock, DVW 17-2 Bezirksstab der ZV Schwerin, DVW 17-3 Bezirksstab der ZV Potsdam, DVW 17-4 Bezirksstab der ZV Frankfurt/Oder, DVW 17-5 Bezirksstab der ZV Cottbus, DVW 17-6 Bezirksstab der ZV Magdeburg, DVW 17-7 Bezirksstab der ZV Leipzig, DVW 17-8 Bezirksstab der ZV Gera, DVW 17-9 Bezirksstab der ZV Suhl, DVW 17-10 Bezirksstab der ZV Dresden, DVW 17-11 Bezirksstab der ZV Karl-Marx-Stadt, DVW 17-12 Bezirksstab der ZV Berlin, DVW 17-13 Bezirksstab der ZV SDAG Wismut. Die Akten dokumentieren die regionale Entwicklung vom Aktiven Brandschutz zur Zivilverteidigung in den Bezirken der DDR.

Erschließungszustand (Kommentar)
Kartei, Archivinformation

Umfang (Erläuterung)

Literatur
Im Dienste der Partei: Handbuch der bewaffneten Organe der DDR/ Torsten Diedrich...(Hg).
Berlin 1998.

Verfasser/Stand
MA 4; 2002
3 lfm, 101 AE 1958-1975
DVW 17-5  
Druckansicht
Stab der Zivilverteidigung Cottbus

Informationen zum Bestand
Mit der Überleitung des Luftschutzes in die Zivilverteidigung Ende der 60er Jahre wurden verschiedene Maßnahmen getroffen, um die Tätigkeit der Zivilschutzeinheiten wirksamer zu gestalten. Nach Erlass des Gesetzes über die Zivilverteidigung am 16. Sept. 1970 konstituierter sich der Stab der ZV der DDR und die Stäbe der ZV der Bezirke und Kreise, die den Leitern der unmittelbar unterstellt waren. Die Luftschutzkomitees der Städte, Gemeinden, Betriebe und Einrichtungen wurden in Komitees der ZV umgebildet. Die bestehenden Luftschutzformationen wurden Territoriale Einsatzkräfte der ZV.

Aktenordnung
Die Akten der Zivilverteidigung wurden in mehreren Abgaben von der Hauptverwaltung Zivilverteidigung ungeordnet an das Militärarchiv Potsdam abgegeben .Die innere Ordnung wurde auf der Grundlage eines im Archiv angefertigten Ordnungsschemas hergestellt. Nach der Tektonik des Bundesarchivs erhält der Bestand die Bestandssignatur DVW 17. Bis zur endgültigen Bearbeitung im Bundesarchiv-Militärarchiv ist noch die Bestandsbezeichnung ZV
zu verwenden. Der Bestand ist nicht vollständig. Auf längere Zeit befinden sich Akten der Zivilverteidigung bis 1990 noch im Amt für Zivilschutz in Bonn

Überlieferung
Im Bestand DVW 17 sind folgende Einzelprovenienzen zusammengefasst: DVW 17-1 Bezirksstab der ZV Rostock, DVW 17-2 Bezirksstab der ZV Schwerin, DVW 17-3 Bezirksstab der ZV Potsdam, DVW 17-4 Bezirksstab der ZV Frankfurt/Oder, DVW 17-5 Bezirksstab der ZV Cottbus, DVW 17-6 Bezirksstab der ZV Magdeburg, DVW 17-7 Bezirksstab der ZV Leipzig, DVW 17-8 Bezirksstab der ZV Gera, DVW 17-9 Bezirksstab der ZV Suhl, DVW 17-10 Bezirksstab der ZV Dresden, DVW 17-11 Bezirksstab der ZV Karl-Marx-Stadt, DVW 17-12 Bezirksstab der ZV Berlin, DVW 17-13 Bezirksstab der ZV SDAG Wismut. Die Akten dokumentieren die regionale Entwicklung vom Aktiven Brandschutz zur Zivilverteidigung in den Bezirken der DDR.

Erschließungszustand (Kommentar)
Kartei, Archivinformation

Literatur
Im Dienste der Partei: Handbuch der bewaffneten Organe der DDR/ Torsten Diedrich...(Hg).
Berlin 1998.

Verfasser/Stand
MA 4; 2002
3 lfm, 101 AE 1958-1975
DVW 17-6  
Druckansicht
Stab der Zivilverteidigung Magdeburg

Informationen zum Bestand
Mit der Überleitung des Luftschutzes in die Zivilverteidigung Ende der 60er Jahre wurden verschiedene Maßnahmen getroffen, um die Tätigkeit der Zivilschutzeinheiten wirksamer zu gestalten. Nach Erlass des Gesetzes über die Zivilverteidigung am 16. Sept. 1970 konstituierter sich der Stab der ZV der DDR und die Stäbe der ZV der Bezirke und Kreise, die den Leitern der unmittelbar unterstellt waren. Die Luftschutzkomitees der Städte, Gemeinden, Betriebe und Einrichtungen wurden in Komitees der ZV umgebildet. Die bestehenden Luftschutzformationen wurden Territoriale Einsatzkräfte der ZV.

Aktenordnung
Die Akten der Zivilverteidigung wurden in mehreren Abgaben von der Hauptverwaltung Zivilverteidigung ungeordnet an das Militärarchiv Potsdam abgegeben .Die innere Ordnung wurde auf der Grundlage eines im Archiv angefertigten Ordnungsschemas hergestellt. Nach der Tektonik des Bundesarchivs erhält der Bestand die Bestandssignatur DVW 17. Bis zur endgültigen Bearbeitung im Bundesarchiv-Militärarchiv ist noch die Bestandsbezeichnung ZV
zu verwenden. Der Bestand ist nicht vollständig. Auf längere Zeit befinden sich Akten der Zivilverteidigung bis 1990 noch im Amt für Zivilschutz in Bonn

Überlieferung
Im Bestand DVW 17 sind folgende Einzelprovenienzen zusammengefasst: DVW 17-1 Bezirksstab der ZV Rostock, DVW 17-2 Bezirksstab der ZV Schwerin, DVW 17-3 Bezirksstab der ZV Potsdam, DVW 17-4 Bezirksstab der ZV Frankfurt/Oder, DVW 17-5 Bezirksstab der ZV Cottbus, DVW 17-6 Bezirksstab der ZV Magdeburg, DVW 17-7 Bezirksstab der ZV Leipzig, DVW 17-8 Bezirksstab der ZV Gera, DVW 17-9 Bezirksstab der ZV Suhl, DVW 17-10 Bezirksstab der ZV Dresden, DVW 17-11 Bezirksstab der ZV Karl-Marx-Stadt, DVW 17-12 Bezirksstab der ZV Berlin, DVW 17-13 Bezirksstab der ZV SDAG Wismut. Die Akten dokumentieren die regionale Entwicklung vom Aktiven Brandschutz zur Zivilverteidigung in den Bezirken der DDR.

Erschließungszustand (Kommentar)
Kartei, Archivinformation

Literatur
Im Dienste der Partei: Handbuch der bewaffneten Organe der DDR/ Torsten Diedrich...(Hg).
Berlin 1998.

Verfasser/Stand
MA 4; 2002
3 lfm, 101 AE 1958-1975
DVW 17-7  
Druckansicht
Stab der Zivilverteidigung Leipzig

Informationen zum Bestand
Mit der Überleitung des Luftschutzes in die Zivilverteidigung Ende der 60er Jahre wurden verschiedene Maßnahmen getroffen, um die Tätigkeit der Zivilschutzeinheiten wirksamer zu gestalten. Nach Erlass des Gesetzes über die Zivilverteidigung am 16. Sept. 1970 konstituierter sich der Stab der ZV der DDR und die Stäbe der ZV der Bezirke und Kreise, die den Leitern der unmittelbar unterstellt waren. Die Luftschutzkomitees der Städte, Gemeinden, Betriebe und Einrichtungen wurden in Komitees der ZV umgebildet. Die bestehenden Luftschutzformationen wurden Territoriale Einsatzkräfte der ZV.

Aktenordnung
Die Akten der Zivilverteidigung wurden in mehreren Abgaben von der Hauptverwaltung Zivilverteidigung ungeordnet an das Militärarchiv Potsdam abgegeben .Die innere Ordnung wurde auf der Grundlage eines im Archiv angefertigten Ordnungsschemas hergestellt. Nach der Tektonik des Bundesarchivs erhält der Bestand die Bestandssignatur DVW 17. Bis zur endgültigen Bearbeitung im Bundesarchiv-Militärarchiv ist noch die Bestandsbezeichnung ZV
zu verwenden. Der Bestand ist nicht vollständig. Auf längere Zeit befinden sich Akten der Zivilverteidigung bis 1990 noch im Amt für Zivilschutz in Bonn

Überlieferung
Im Bestand DVW 17 sind folgende Einzelprovenienzen zusammengefasst: DVW 17-1 Bezirksstab der ZV Rostock, DVW 17-2 Bezirksstab der ZV Schwerin, DVW 17-3 Bezirksstab der ZV Potsdam, DVW 17-4 Bezirksstab der ZV Frankfurt/Oder, DVW 17-5 Bezirksstab der ZV Cottbus, DVW 17-6 Bezirksstab der ZV Magdeburg, DVW 17-7 Bezirksstab der ZV Leipzig, DVW 17-8 Bezirksstab der ZV Gera, DVW 17-9 Bezirksstab der ZV Suhl, DVW 17-10 Bezirksstab der ZV Dresden, DVW 17-11 Bezirksstab der ZV Karl-Marx-Stadt, DVW 17-12 Bezirksstab der ZV Berlin, DVW 17-13 Bezirksstab der ZV SDAG Wismut. Die Akten dokumentieren die regionale Entwicklung vom Aktiven Brandschutz zur Zivilverteidigung in den Bezirken der DDR.

Erschließungszustand (Kommentar)
Kartei, Archivinformation

Literatur
Im Dienste der Partei: Handbuch der bewaffneten Organe der DDR/ Torsten Diedrich...(Hg).
Berlin 1998.

Verfasser/Stand
MA 4; 2002
3 lfm, 101 AE 1958-1975
DVW 17-8  
Druckansicht
Stab der Zivilverwaltung Gera

Informationen zum Bestand
Mit der Überleitung des Luftschutzes in die Zivilverteidigung Ende der 60er Jahre wurden verschiedene Maßnahmen getroffen, um die Tätigkeit der Zivilschutzeinheiten wirksamer zu gestalten. Nach Erlass des Gesetzes über die Zivilverteidigung am 16. Sept. 1970 konstituierter sich der Stab der ZV der DDR und die Stäbe der ZV der Bezirke und Kreise, die den Leitern der unmittelbar unterstellt waren. Die Luftschutzkomitees der Städte, Gemeinden, Betriebe und Einrichtungen wurden in Komitees der ZV umgebildet. Die bestehenden Luftschutzformationen wurden Territoriale Einsatzkräfte der ZV.

Aktenordnung
Die Akten der Zivilverteidigung wurden in mehreren Abgaben von der Hauptverwaltung Zivilverteidigung ungeordnet an das Militärarchiv Potsdam abgegeben .Die innere Ordnung wurde auf der Grundlage eines im Archiv angefertigten Ordnungsschemas hergestellt. Nach der Tektonik des Bundesarchivs erhält der Bestand die Bestandssignatur DVW 17. Bis zur endgültigen Bearbeitung im Bundesarchiv-Militärarchiv ist noch die Bestandsbezeichnung ZV
zu verwenden. Der Bestand ist nicht vollständig. Auf längere Zeit befinden sich Akten der Zivilverteidigung bis 1990 noch im Amt für Zivilschutz in Bonn

Überlieferung
Im Bestand DVW 17 sind folgende Einzelprovenienzen zusammengefasst: DVW 17-1 Bezirksstab der ZV Rostock, DVW 17-2 Bezirksstab der ZV Schwerin, DVW 17-3 Bezirksstab der ZV Potsdam, DVW 17-4 Bezirksstab der ZV Frankfurt/Oder, DVW 17-5 Bezirksstab der ZV Cottbus, DVW 17-6 Bezirksstab der ZV Magdeburg, DVW 17-7 Bezirksstab der ZV Leipzig, DVW 17-8 Bezirksstab der ZV Gera, DVW 17-9 Bezirksstab der ZV Suhl, DVW 17-10 Bezirksstab der ZV Dresden, DVW 17-11 Bezirksstab der ZV Karl-Marx-Stadt, DVW 17-12 Bezirksstab der ZV Berlin, DVW 17-13 Bezirksstab der ZV SDAG Wismut. Die Akten dokumentieren die regionale Entwicklung vom Aktiven Brandschutz zur Zivilverteidigung in den Bezirken der DDR.

Erschließungszustand (Kommentar)
Kartei, Archivinformation

Literatur
Im Dienste der Partei: Handbuch der bewaffneten Organe der DDR/ Torsten Diedrich...(Hg).
Berlin 1998.

Verfasser/Stand
MA 4; 2002
3 lfm, 101 AE 1958-1975
DVW 17-9  
Druckansicht
Stab der Zivilverwaltung Suhl

Informationen zum Bestand
Mit der Überleitung des Luftschutzes in die Zivilverteidigung Ende der 60er Jahre wurden verschiedene Maßnahmen getroffen, um die Tätigkeit der Zivilschutzeinheiten wirksamer zu gestalten. Nach Erlass des Gesetzes über die Zivilverteidigung am 16. Sept. 1970 konstituierter sich der Stab der ZV der DDR und die Stäbe der ZV der Bezirke und Kreise, die den Leitern der unmittelbar unterstellt waren. Die Luftschutzkomitees der Städte, Gemeinden, Betriebe und Einrichtungen wurden in Komitees der ZV umgebildet. Die bestehenden Luftschutzformationen wurden Territoriale Einsatzkräfte der ZV.

Aktenordnung
Die Akten der Zivilverteidigung wurden in mehreren Abgaben von der Hauptverwaltung Zivilverteidigung ungeordnet an das Militärarchiv Potsdam abgegeben .Die innere Ordnung wurde auf der Grundlage eines im Archiv angefertigten Ordnungsschemas hergestellt. Nach der Tektonik des Bundesarchivs erhält der Bestand die Bestandssignatur DVW 17. Bis zur endgültigen Bearbeitung im Bundesarchiv-Militärarchiv ist noch die Bestandsbezeichnung ZV
zu verwenden. Der Bestand ist nicht vollständig. Auf längere Zeit befinden sich Akten der Zivilverteidigung bis 1990 noch im Amt für Zivilschutz in Bonn

Überlieferung
Im Bestand DVW 17 sind folgende Einzelprovenienzen zusammengefasst: DVW 17-1 Bezirksstab der ZV Rostock, DVW 17-2 Bezirksstab der ZV Schwerin, DVW 17-3 Bezirksstab der ZV Potsdam, DVW 17-4 Bezirksstab der ZV Frankfurt/Oder, DVW 17-5 Bezirksstab der ZV Cottbus, DVW 17-6 Bezirksstab der ZV Magdeburg, DVW 17-7 Bezirksstab der ZV Leipzig, DVW 17-8 Bezirksstab der ZV Gera, DVW 17-9 Bezirksstab der ZV Suhl, DVW 17-10 Bezirksstab der ZV Dresden, DVW 17-11 Bezirksstab der ZV Karl-Marx-Stadt, DVW 17-12 Bezirksstab der ZV Berlin, DVW 17-13 Bezirksstab der ZV SDAG Wismut. Die Akten dokumentieren die regionale Entwicklung vom Aktiven Brandschutz zur Zivilverteidigung in den Bezirken der DDR.

Erschließungszustand (Kommentar)
Kartei, Archivinformation

Literatur
Im Dienste der Partei: Handbuch der bewaffneten Organe der DDR/ Torsten Diedrich...(Hg).
Berlin 1998.

Verfasser/Stand
MA 4; 2002
3 lfm, 101 AE 1958-1975
DVW 17-10  
Druckansicht
Stab der Zivilverteidigung Dresden

Informationen zum Bestand
Mit der Überleitung des Luftschutzes in die Zivilverteidigung Ende der 60er Jahre wurden verschiedene Maßnahmen getroffen, um die Tätigkeit der Zivilschutzeinheiten wirksamer zu gestalten. Nach Erlass des Gesetzes über die Zivilverteidigung am 16. Sept. 1970 konstituierter sich der Stab der ZV der DDR und die Stäbe der ZV der Bezirke und Kreise, die den Leitern der unmittelbar unterstellt waren. Die Luftschutzkomitees der Städte, Gemeinden, Betriebe und Einrichtungen wurden in Komitees der ZV umgebildet. Die bestehenden Luftschutzformationen wurden Territoriale Einsatzkräfte der ZV.

Aktenordnung
Die Akten der Zivilverteidigung wurden in mehreren Abgaben von der Hauptverwaltung Zivilverteidigung ungeordnet an das Militärarchiv Potsdam abgegeben .Die innere Ordnung wurde auf der Grundlage eines im Archiv angefertigten Ordnungsschemas hergestellt. Nach der Tektonik des Bundesarchivs erhält der Bestand die Bestandssignatur DVW 17. Bis zur endgültigen Bearbeitung im Bundesarchiv-Militärarchiv ist noch die Bestandsbezeichnung ZV
zu verwenden. Der Bestand ist nicht vollständig. Auf längere Zeit befinden sich Akten der Zivilverteidigung bis 1990 noch im Amt für Zivilschutz in Bonn

Überlieferung
Im Bestand DVW 17 sind folgende Einzelprovenienzen zusammengefasst: DVW 17-1 Bezirksstab der ZV Rostock, DVW 17-2 Bezirksstab der ZV Schwerin, DVW 17-3 Bezirksstab der ZV Potsdam, DVW 17-4 Bezirksstab der ZV Frankfurt/Oder, DVW 17-5 Bezirksstab der ZV Cottbus, DVW 17-6 Bezirksstab der ZV Magdeburg, DVW 17-7 Bezirksstab der ZV Leipzig, DVW 17-8 Bezirksstab der ZV Gera, DVW 17-9 Bezirksstab der ZV Suhl, DVW 17-10 Bezirksstab der ZV Dresden, DVW 17-11 Bezirksstab der ZV Karl-Marx-Stadt, DVW 17-12 Bezirksstab der ZV Berlin, DVW 17-13 Bezirksstab der ZV SDAG Wismut. Die Akten dokumentieren die regionale Entwicklung vom Aktiven Brandschutz zur Zivilverteidigung in den Bezirken der DDR.

Erschließungszustand (Kommentar)
Kartei, Archivinformation

Literatur
Im Dienste der Partei: Handbuch der bewaffneten Organe der DDR/ Torsten Diedrich...(Hg).
Berlin 1998.

Verfasser/Stand
MA 4; 2002
3 lfm, 101 AE 1958-1975
DVW 17-11  
Druckansicht
Stab der Zivilverwaltung Karl-Marx-Stadt (Chemnitz)

Informationen zum Bestand
Mit der Überleitung des Luftschutzes in die Zivilverteidigung Ende der 60er Jahre wurden verschiedene Maßnahmen getroffen, um die Tätigkeit der Zivilschutzeinheiten wirksamer zu gestalten. Nach Erlass des Gesetzes über die Zivilverteidigung am 16. Sept. 1970 konstituierter sich der Stab der ZV der DDR und die Stäbe der ZV der Bezirke und Kreise, die den Leitern der unmittelbar unterstellt waren. Die Luftschutzkomitees der Städte, Gemeinden, Betriebe und Einrichtungen wurden in Komitees der ZV umgebildet. Die bestehenden Luftschutzformationen wurden Territoriale Einsatzkräfte der ZV.

Aktenordnung
Die Akten der Zivilverteidigung wurden in mehreren Abgaben von der Hauptverwaltung Zivilverteidigung ungeordnet an das Militärarchiv Potsdam abgegeben .Die innere Ordnung wurde auf der Grundlage eines im Archiv angefertigten Ordnungsschemas hergestellt. Nach der Tektonik des Bundesarchivs erhält der Bestand die Bestandssignatur DVW 17. Bis zur endgültigen Bearbeitung im Bundesarchiv-Militärarchiv ist noch die Bestandsbezeichnung ZV
zu verwenden. Der Bestand ist nicht vollständig. Auf längere Zeit befinden sich Akten der Zivilverteidigung bis 1990 noch im Amt für Zivilschutz in Bonn

Überlieferung
Im Bestand DVW 17 sind folgende Einzelprovenienzen zusammengefasst: DVW 17-1 Bezirksstab der ZV Rostock, DVW 17-2 Bezirksstab der ZV Schwerin, DVW 17-3 Bezirksstab der ZV Potsdam, DVW 17-4 Bezirksstab der ZV Frankfurt/Oder, DVW 17-5 Bezirksstab der ZV Cottbus, DVW 17-6 Bezirksstab der ZV Magdeburg, DVW 17-7 Bezirksstab der ZV Leipzig, DVW 17-8 Bezirksstab der ZV Gera, DVW 17-9 Bezirksstab der ZV Suhl, DVW 17-10 Bezirksstab der ZV Dresden, DVW 17-11 Bezirksstab der ZV Karl-Marx-Stadt, DVW 17-12 Bezirksstab der ZV Berlin, DVW 17-13 Bezirksstab der ZV SDAG Wismut. Die Akten dokumentieren die regionale Entwicklung vom Aktiven Brandschutz zur Zivilverteidigung in den Bezirken der DDR.

Erschließungszustand (Kommentar)
Kartei, Archivinformation

Literatur
Im Dienste der Partei: Handbuch der bewaffneten Organe der DDR/ Torsten Diedrich...(Hg).
Berlin 1998.

Verfasser/Stand
MA 4; 2002
3 lfm, 101 AE 1958-1975
DVW 17-12  
Druckansicht
Stab der Zivilverteidigung Berlin

Informationen zum Bestand
Mit der Überleitung des Luftschutzes in die Zivilverteidigung Ende der 60er Jahre wurden verschiedene Maßnahmen getroffen, um die Tätigkeit der Zivilschutzeinheiten wirksamer zu gestalten. Nach Erlass des Gesetzes über die Zivilverteidigung am 16. Sept. 1970 konstituierter sich der Stab der ZV der DDR und die Stäbe der ZV der Bezirke und Kreise, die den Leitern der unmittelbar unterstellt waren. Die Luftschutzkomitees der Städte, Gemeinden, Betriebe und Einrichtungen wurden in Komitees der ZV umgebildet. Die bestehenden Luftschutzformationen wurden Territoriale Einsatzkräfte der ZV.

Aktenordnung
Die Akten der Zivilverteidigung wurden in mehreren Abgaben von der Hauptverwaltung Zivilverteidigung ungeordnet an das Militärarchiv Potsdam abgegeben .Die innere Ordnung wurde auf der Grundlage eines im Archiv angefertigten Ordnungsschemas hergestellt. Nach der Tektonik des Bundesarchivs erhält der Bestand die Bestandssignatur DVW 17. Bis zur endgültigen Bearbeitung im Bundesarchiv-Militärarchiv ist noch die Bestandsbezeichnung ZV
zu verwenden. Der Bestand ist nicht vollständig. Auf längere Zeit befinden sich Akten der Zivilverteidigung bis 1990 noch im Amt für Zivilschutz in Bonn

Überlieferung
Im Bestand DVW 17 sind folgende Einzelprovenienzen zusammengefasst: DVW 17-1 Bezirksstab der ZV Rostock, DVW 17-2 Bezirksstab der ZV Schwerin, DVW 17-3 Bezirksstab der ZV Potsdam, DVW 17-4 Bezirksstab der ZV Frankfurt/Oder, DVW 17-5 Bezirksstab der ZV Cottbus, DVW 17-6 Bezirksstab der ZV Magdeburg, DVW 17-7 Bezirksstab der ZV Leipzig, DVW 17-8 Bezirksstab der ZV Gera, DVW 17-9 Bezirksstab der ZV Suhl, DVW 17-10 Bezirksstab der ZV Dresden, DVW 17-11 Bezirksstab der ZV Karl-Marx-Stadt, DVW 17-12 Bezirksstab der ZV Berlin, DVW 17-13 Bezirksstab der ZV SDAG Wismut. Die Akten dokumentieren die regionale Entwicklung vom Aktiven Brandschutz zur Zivilverteidigung in den Bezirken der DDR.

Erschließungszustand (Kommentar)
Kartei, Archivinformation

Literatur
Im Dienste der Partei: Handbuch der bewaffneten Organe der DDR/ Torsten Diedrich...(Hg).
Berlin 1998.

Verfasser/Stand
MA 4; 2002
3 lfm, 101 AE 1958-1975
DVW 17-13  
Druckansicht
Stab der Zivilverteidigung der SDAG Wismut

Informationen zum Bestand
Mit der Überleitung des Luftschutzes in die Zivilverteidigung Ende der 60er Jahre wurden verschiedene Maßnahmen getroffen, um die Tätigkeit der Zivilschutzeinheiten wirksamer zu gestalten. Nach Erlass des Gesetzes über die Zivilverteidigung am 16. Sept. 1970 konstituierter sich der Stab der ZV der DDR und die Stäbe der ZV der Bezirke und Kreise, die den Leitern der unmittelbar unterstellt waren. Die Luftschutzkomitees der Städte, Gemeinden, Betriebe und Einrichtungen wurden in Komitees der ZV umgebildet. Die bestehenden Luftschutzformationen wurden Territoriale Einsatzkräfte der ZV.

Aktenordnung
Die Akten der Zivilverteidigung wurden in mehreren Abgaben von der Hauptverwaltung Zivilverteidigung ungeordnet an das Militärarchiv Potsdam abgegeben .Die innere Ordnung wurde auf der Grundlage eines im Archiv angefertigten Ordnungsschemas hergestellt. Nach der Tektonik des Bundesarchivs erhält der Bestand die Bestandssignatur DVW 17. Bis zur endgültigen Bearbeitung im Bundesarchiv-Militärarchiv ist noch die Bestandsbezeichnung ZV
zu verwenden. Der Bestand ist nicht vollständig. Auf längere Zeit befinden sich Akten der Zivilverteidigung bis 1990 noch im Amt für Zivilschutz in Bonn

Überlieferung
Im Bestand DVW 17 sind folgende Einzelprovenienzen zusammengefasst: DVW 17-1 Bezirksstab der ZV Rostock, DVW 17-2 Bezirksstab der ZV Schwerin, DVW 17-3 Bezirksstab der ZV Potsdam, DVW 17-4 Bezirksstab der ZV Frankfurt/Oder, DVW 17-5 Bezirksstab der ZV Cottbus, DVW 17-6 Bezirksstab der ZV Magdeburg, DVW 17-7 Bezirksstab der ZV Leipzig, DVW 17-8 Bezirksstab der ZV Gera, DVW 17-9 Bezirksstab der ZV Suhl, DVW 17-10 Bezirksstab der ZV Dresden, DVW 17-11 Bezirksstab der ZV Karl-Marx-Stadt, DVW 17-12 Bezirksstab der ZV Berlin, DVW 17-13 Bezirksstab der ZV SDAG Wismut. Die Akten dokumentieren die regionale Entwicklung vom Aktiven Brandschutz zur Zivilverteidigung in den Bezirken der DDR.

Erschließungszustand (Kommentar)
Kartei, Archivinformation

Literatur
Im Dienste der Partei: Handbuch der bewaffneten Organe der DDR/ Torsten Diedrich...(Hg).
Berlin 1998.

Verfasser/Stand
MA 4; 2002
3 lfm, 101 AE 1958-1975
DVW 20  
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Arbeitsgemeinschaft ehemaliger Offiziere

Informationen zum Bestand
Am 11. Jan. 1958 von Wehrmachtgeneralen und -offizieren gegründet, die dem Nationalkomitee Freies Deutschland bzw. dem Bund Deutscher Offiziere angehörten. Ab 1959 wurden auch Reserveoffiziere der NVA aufgenommen. Im Sinne der Deutschlandpolitik der SED sollte die Arbeitsgemeinschaft einen spezifischen Beitrag leisten, indem sie durch militärgeschichtlich-propagandistische Arbeit gegen die Bundesrepublik Deutschland insbesondere gegen die Bundeswehr wirkte. Zu diesem Zweck wandte sich die AeO an frühere Mitglieder des NKFD und an Bundeswehroffiziere. Anfang der 70er Jahre nahm die Bedeutung der AeO immer mehr ab. Im Okt. 1971 wurde das Erscheinen des „Mitteilungsblattes“ eingestellt. Die Arbeitsgemeinschaft beschränkte sich jetzt auf die Traditionspflege. Ein Auflösungsdatum der Arbeitsgemeinschaft konnte noch nicht ermittelt werden.
Leiter der AeO waren: GM a.D. Dr. Korfes (1958-1964), GM a. D.: von Lenski (1964-1971)

Aktenordnung
Die Unterlagen wurden von der Politischen Hauptverwaltung, die auch die Arbeitsgemeinschaft führte und finanzierte an das Militärarchiv übergeben. Dort wurden sie erschlossen und unter der Bestandsignatur VA-0-01/ nachgewiesen. Die Akten sind nach der endgültigen Verzeichnung unter der Bestandssignatur DVW 20 zu führen.

Überlieferung
Der Bestand enthält das Statut, Protokolle von Tagungen und Sitzungen und Tätigkeitsberichte. Die Tagungen sind auf Tonbändern aufgezeichnet und werden im Bundesarchiv Koblenz unter den Signaturen Ba 1748 bis Ba1774 gelagert. Kopien davon sind im Bestand.

Erschließungszustand (Kommentar)
Kartei

Literatur
Peter Joachim Lapp, Ulbrichts Helfer, Köln 2000

Verfasser/Stand
MA 4; 2002
0,5 lfm, 17 AE, 26 Tonbänder 1957-1971
DVW 21  
Druckansicht
Gesellschaft für Militärmedizin